Des Menschen Armut ist abgrundtief, seine Begierden unersättlich, bis er sich seiner Seele wahrhaft bewusst wird. Bis dahin ist die Welt für ihn in einem Zustand beständigen Fließens - ein Phantom, das zugleich ist und nicht ist. Für den Menschen der seine Seele erkannt hat, gibt es ein festes Zentrum des Universums, um das alles andere sich leicht ordnet, und nur von diesem Zentrum aus kann er die Glückseligkeit eines harmonischen Lebens erwerben  und genießen.

R. Tagore

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es,  dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.

Epikur von Samos

Es ist die eigentliche Gefahr des Menschen zu versimpeln. Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen. Der andere Mensch ist das Spiegelbild meiner Seele, er zeigt mir etwas, was bei mir nicht in Ordnung ist. Nach dem Motto: was mich betrifft, macht mich betroffen. Denn, ohne Not verändert sich gar nichts, am wenigsten die menschliche Persönlichkeit.

C.G. Jung

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