Opfer bringen wir alle, Tag für Tag. Oft unbemerkt aus Gewohnheit: für Brot geben wir Geld, für Geld opfern wir Kraft und Zeit. Für Kraft opfern wir wieder Brot. Sind wir uns dessen bewusst? Alles Leben ist Kreislauf. Tag und Nacht, Sommer und Winter, Geburt und Tod sind Durchgangsstationen. Wer leben will, muss weiter gehen, Stillstand ist Tod. Leben heißt: alles was ist, zum Opfer bringen, auch was gut erscheint, gerade das ! Zum Saatgut wählt der Gärtner stets die besten Pflanzen. Und jedes Opfer ist nur Saat zu einer größeren Ernte .Das Weizenkorn muss sterben, sonst bringt es keine Frucht.  Aber ein Opfer, dass ich um der Liebe Willen bringe, macht wenig Not. Qual macht doch nur ein zäher, unsinniger Widerstand. Wozu ? Jesus zeigt doch, wie man Opfer bringt, und ist im Geist an meiner Seite.  Er  i s t  Liebe !

Eberhart Kohler

Uns ist gegeben, auf keiner Stätte zu ruhen. Es schwinden, es fallen, die leidenden Menschen, blindlings von  einer Stunde zur andern, wie Wasser von Klippe zu Klippe geworfen, jahrelang ins Ungewisse hinab.

Friedrich Hölderlin

Das Scksal mischt die Karten, und wir spielen!

Arthur Schopenhauer