Denn es gibt Zeiten, da hören wir der Unsichtbaren Füße schreiten und fühlen ihre Hände, die uns liebend leiten, und sind geborgen und voll Zuversicht. Die Sorgen mögen gehen oder kommen, ob uns geschenkt wird oder nur genommen, an unsre letzten Tiefen rührt das nicht. Die stehen nur im ewig jungen Hoffen den Stimmen jener Unsichtbaren offen, durch die der Herr uns seinen Segen spricht. Das sind die Zeiten, da wir dem Zwange dieser Erde sacht entgleiten und eingehn in die Freiheit ungemessner Weiten und aufgehn in dem schattenlosen Licht.

Ephides

Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. Dieses Licht leuchtet allen, die im Dunkeln sind, die im finsteren Land des Todes leben.

Lukas 1,78,79