Des lieben Gottes Möglichkeiten, uns Schmerz und Kummer zu bereiten, seis eingeweidlich, gliedlich, köpflich, sind wahrlich reich, ja unerschöpflich. Gefährlich ist`s sich zu beklagen, das Leben sei nicht zu ertragen, denn, er beweist es dir im Nu. Du trägst - und Zahnweh  - noch dazu, und fühlst erlöst dich ganz bestimmt, wenn er es wieder von dir nimmt. Es scheint dir nunmehr leichte Last, was du zuvor getragen hast. Rezept: Trag lieber gleich mit Lust, was du doch schließlich tragen musst.

Eugen Roth

Gibt die Not dich wieder frei, prüfe dich mit frommem Eifer; ach, und wardst du drin nicht reifer, sprich noch nicht: sie ist vorbei!  

Emanuel Geibel

Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung.

Theodor Fontane