Der Dichter des Psalm 139 schreibt:

Du mein Gott, hast mich erschaffen. Meinen Leib und meine Seele. Du warst es, der mich so fein gewoben hat im Leib meiner Mutter. Ich danke dir, dass ich so herrlich geschaffen bin, so wunderbar. Alle deine Werke sind voller Wunder. Du kanntest mich, du sahst mich schon, als ich meinen menschlichen Augen verborgen, meine Gestalt fand.

Du hast mein Schicksal vor Augen, alle meine Tage und meine Jahre. In deinem Buch standen sie alle, sie wurden geschrieben längst ehe sie begannen. Deine Gedanken sind so schwer und so groß, o Gott, wie gewaltig ist ihre Zahl ! Wollte ich zählen, so wäre es,  als zählte ich Sandkörner am Meer mit meinen Fingern. Und wenn ich darüber einschliefe, so zählte ich weiter im Traum und merkte bei meinem Erwachen, dass ich gezählt habe und an kein Ziel kam.

Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz. Prüfe mich und erfahre, wie ich`s meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, so leite mich auf ewigen Wegen.

Wer sein Ziel kennt, findet den Weg!

Laoste