Das Schicksal

Umstände treiben uns voran auf den ewigen Pfaden des Schicksals. Nicht wandeln können wir die Wege des Schicksals, solange unser Wille ein Opfer der Schwäche ist. Mit Entschuldigungen umgeben wir unser Ich und leihen selbst den Schicksal unseren Arm zum Töten. Das Leben hebt uns empor und trägt uns von einem Ort zum anderen. Das Schicksal rückt uns von einem Punkt zum anderen. Wir sind gefangen zwischen diesen beiden, lauschen den schrecklichen Stimmen und haben nur Augen für das, was sich uns als Hindernis in den Weg stellt.

Khalil Gibran

Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.

Friedrich Nietzsche

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

J.W. von Goethe

Gott hat uns nicht im Dutzend angeredet ... Wenn ich zu IHM  komme, so komme ich als der, der ich bin; wissend , dass ich keinen Doppelgänger habe, und mein Wort, das ich zu Gott spreche,  von niemand sonst gesprochen wird, weil das, was ER mir gibt, nur mir gegeben ist.

Romano Guardini