Ein Traum der nachdenklich machte

Ein junger Mann bemühte sich christlich zu leben. Doch dann und wann befielen ihn Zweifel, ob er auf den richtigen "Kurs" sei. "Wie gut wäre es, wenn der Herrgott - meinetwegen im Traum - irgendwie zeigen würde, was ich total falsch mache; ich möchte da Sicherheit haben." Und eines Nachts hatte er einen Traum: Der Herrgott führte ihn nacheinander in zwei Zimmer. Das erste war herrlich eingerichtet, und auf dem Tisch in der Mitte, lag eine beträchtliche Menge Geld. Das andere Zimmer sah recht ärmlich aus. Auch hier stand ein Tisch, aber darauf lag nur sehr wenig Geld. Während er noch überlegte, was das wohl zu bedeuten hat, vernahm der junge Mann eine Stimme, die zu ihm sagte: "Hier siehst du das Geld, was du bisher für bedürftige Menschen ausgegeben hast. Im Raum nebenan war das Geld, das du für deine Zwecke und Luxusdinge aller Art verwendet hast." Bei diesen Worten erschrak der junge Mann. Im gleichen Moment erwachte er. Seitdem war er recht nachdenklich, wenn es darum ging sein Geld auszugeben.

Autor unbekannt

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.

Aristoteles Onassis

Ein Optimist ist eine Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.

Theodor Fontane