Herr meiner Stunden und meiner Jahre, du hast mir viel Zeit gegeben. Ich bitte dich nicht, mir mehr Zeit zu geben. Ich bitte dich aber um viel Gelassenheit, sie zu füllen, jede Stunde, mit deinen Gedanken über mich. Ich bitte dich, dass ich ein wenig Zeit freihalten darf von Befehl und Pflicht, ein wenig für Stille, ein wenig für das Spiel, ein wenig für die Menschen am Rande meines Lebens, die einen Tröster brauchen.

Jörg Zink

Nur die Tränen, die nach innen fließen, die die Seele, nicht das Auge weint, können sich als Gnadenquell ergießen in den See, den eure Seele meint. Klagen nur, die ungesprochen blieben, leuchten weiß wie Schnee am Silbersee. Lotosgleich entblüht dem Leiden Lieben. So schenkt Gott zurück gestilltes Weh.

Ephides

Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.

Hebräer 12,2

 Es gibt nichts anderes als eine geistige Welt ! Was wir sinnliche Welt nennen, ist das Böse in der geistigen Welt, und was wir böse nennen, ist die Notwendigkeit eines Augenblicks unserer ewigen Entwicklung.

Franz Kafka

Zaghaft und verzagend, meine Bürde tragend, wende ich die Schritte zu der Welten Mitte HERR mein GOTT zu Dir! Durch des Kummers Wände fühl`ich deine Hände, sah in meinem Hoffen Deine Türe offen, kam dein Ruf zu mir. Wolle meinem Denken Deine Wahrheit schenken!  Wolle meinem Leben Deine Klarheit geben!  Führ mich dort und hier!

Ephides

Nur durch Beziehung aufs Unendliche  entsteht Gehalt und Nutzen; was sich nicht darauf bezieht. ist schlechthin leer und unnütz.

Friedrich von Schlegel

 

 

Wenn du ernsthaft Gedanken der Liebe aussendest, wirst du von Licht umgeben. Wie du gibst -  so empfängst du. Das Licht, das du aus deinem Herzen sendest, zerstreut das falsche, materielle Denken des anderen und errichtet gleichzeitig einen Schutzschild um Dich. Das ist es, was man unter dem Ausdruck: "Umhülle dich mit dem Schutz Gottes" versteht.

White Eagle

Der Glaube ist kein Ruhn, der Glaube ist ein Tun, das Wirken in der Stille, der ausgestrahlte Wille, gesammelt sonnenhaft, die potenzierte Kraft, erweckend und belebend, mitreißend-göttlich gebend. Denn Gott und du sind eins im Brennpunkt deines Seins.

Ephides

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes.

Psalm 116,7

Ich bin davon überzeugt, dass wir mit uns selber beginnen müssen. Wer über Politik und Veränderung der Gesellschaft spricht und sich nicht zuerst selbst fragt, welche Einstellung er hat und was er bei sich ändern kann, der führt nur ein zweckloses Geschwätz, das zudem noch gefährlich ist, weil das, was man anstrebt und zu schaffen versucht, ohne Beziehung zu einer inneren Wahrnehmung steht.

Erich Fromm

Von heute an erkläre ich mich unabhängig von allen Schranken und eingebildeten Fesseln: Ich gehe, wohin ich will, völlig und ganz mein eigener Herr. Ich höre wohl auf die anderen, ich bedenke wohl, was sie sagen, ich warte, ich suche, ich empfange, ich überlege; aber sanft und unerbitterlich löse ich mich los, von allen Banden, die mich halten wollen. Ich habe begriffen, dass es reicht, wenn man nur mit den wenigen Menschen zusammen ist, die man mag !

Walt Whitman

Die Fähigkeit, das Wort "Nein" auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Nicolas Chamfort

Ich habe angefangen, mir selbst ein Freund zu sein. - Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann niemals mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

Seneca

Tut die Augen auf ! Seht auf alles, was ihr tut, und tut es mit Sorgfalt und wachem Gewissen. Lebt nicht töricht in den Tag hinein, sondern seht euch die Welt an, in der ihr lebt, in die Gott euch gestellt hat. Jeder Augenblick hat eine Chance in sich (nämlich die, dass der Glaube eine leibliche Gestalt finden kann in einem Wort oder in einer Tat) Nützt sie ! Versäumt es nicht ! Denn es geschieht genug Böses in unseren Tagen. Überlegt euch, was Gott euch aufgetragen hat, und handelt, wie es eurem Glauben entspricht. Denn weise handeln heißt, so leben, dass der Glaube sichtbar wird.

Epheser 5,15-17

Tränen zu wandeln im heiteren Blick, göttlich zu handeln ist unser Glück. Voll Dornen ist des Lebens Pfad, wer könnt´ es anders sagen. Nun lässt zum Glück sie Gottes Rat mitunter Rosen tragen.

Friedrich Halm

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