Ich frage mich schon längst nicht mehr, was soll ich da tun? Ich frage nur noch: Was wird da jetzt mit mir geschehen? Und erst, wenn sich mir dies dann deutlich angekündigt hat, setzt mein eigener Wille mit seiner Kraft ein, um mitzuhelfen.

H. Bahr

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei

Wer von mir nichts annehmen will, wenn er`s bedarf und ich`s habe, der will mir auch nichts geben, wenn er`s hat und ich`s bedarf.

G.E. Lessing

Freie Seele, immer suchst du das Meer - das Meer ist dein Spiegel. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wie uns so zeigten wie wir sind, als wenn wir versuchten zu scheinen, was wir nicht sind.

Rochefoucauld

 

Wir kommen zu einer psychologischen Entwicklung nur dadurch, dass wir uns selbst annehmen, wie wir sind, und das Leben, das uns anvertraut ist, ernsthaft zu leben versuchen. Unsere Sünden, Irrtümer und Fehler sind für uns notwendig, da wir sonst der wertvollsten Entwicklungsreize beraubt würden.

Bekanntlich versteht man in psychologischer Hinsicht gar nichts, was man nicht selber erfahren hat.

C.J. Jung

Lassen sie uns hübsch diese Jahre daher als Geschenk annehmen, wie wir überhaupt unser ganzes Leben anzunehmen haben, und jedes Jahr, das zugelegt wird mit Dank erkennen.

Johann Wolfgang von Goethe

Gott hat nichts manifestiert, was auf eine Fortdauer nach dem Tode hinwiese. Auch Moses redet nicht davon. Es ist Gott vielleicht gar nicht recht, dass die Frommen die Fortdauer so fest annehmen.

Heinrich Heine

Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, aber nie fordern.

Wilhelm von Humboldt

 

 

Der Mensch, wie ihn die Natur erschafft, ist etwas Unberechenbares, Undurchsichtiges, Feindliches. Er ist ein von unbekanntem Berge hereinbrechender Strom und ist ein Urwald ohne Weg und Ordnung. Und wie ein Urwald gelichtet und gereinigt und gewaltsam eingeschränkt werden muss, so muss die Schule den natürlichen Menschen zerbrechen, besiegen und gewaltsam einschränken.

Hermann Hesse

Ich will die Werte der Welt verändern und ich habe beschlossen, bei mir zu beginnen. Schließt du dich mir an, sind wir schon zwei !

Johannes vom Kreuz

Ich wollte, man würde einsehen, dass die Grenzen des Mitleids nicht dort liegen, wo die Welt sie zieht,

Vincent van Gogh

Die Liebe zu Gott ist rein, wenn Freude und Leid einen gleichermaßen  Dankbarkeit empfinden lassen.

Simone Weil

Der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich.

Jesaja 51,6

Denn man kann großen und tiefen Schmerz haben und sich doch darum nicht unglücklich fühlen, da man diesen Schmerz so mit dem eigensten Wesen verbunden empfindet, dass man ihn nicht trennen möchte von sich, sondern gerade, indem man ihn innerlich nährt und hegt, seine wahre Bestimmung findet.

Freiherr von Humboldt

Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid.

Mengzi

Wenn der Mensch sich verschließt; wenn er gleichgültig bleibt, oder widerstrebt, oder sich auflehnt und den Gehorsam verweigert - dann gleitet das Reich von ihm ab. Die Kraft des allmächtigen Gottes ist da, aber sie wirkt nur in Freiheit hinein, und wenn die Freiheit sich auftut. Geschieht das nicht, dann ist die Gotteskraft gleichsam ohnmächtig ...

Romano Guardini

Wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.

Leonardo da Vinci

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