Es bedarf der Mensch, der gewöhnlich sein Leben in Zerstreuung und Leichtsinn vor sich hinlebt und immer voran eilt, ohne zu wissen, was ihn eigentlich treibt und was er eigentlich will, in seinem Laufe von Zeit zu Zeit angehalten und zu sich selbst zurückgeführt zu werden; er bedarf eines Steins am Wege, auf den er sich hinsetze  und in sein vergangenes Leben zurücksehe.

Matthias Claudius

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Goethe

Wer nicht die Fürchterlichkeit des Lebens irgendwann, mit einem endgültigen Entschlusse, zustimmt, ja ihr zujubelt, der nimmt die unsäglichen Vollmächte unseres Daseins nie in Besitz, der geht am Rande hin, der wird, wenn einmal die Entscheidung fällt,  weder ein Lebendiger noch ein Toter gewesen sein. Die Intensität von Furchtbarkeit und Seligkeit zu erweisen, diese zwei Gesichter an dem selben  göttlichen Haupte, ja, dieses einen einzigen Gesichts, das sich nur so oder so darstellt, je nach der Entfernung aus der, oder der Verfassung, in der wir es wahrnehmen ... dies ist der wesentliche Sinn und Begriff meiner Bücher.

Rainer Maria Rilke

Die wesentlichen Dinge des Lebens kommen nicht aus uns selbst,  sondern auf uns zu.

Kalenderspruch

Gewaltlosigkeit ist für mich nicht nur ein philosophisches Prinzip. Sie ist das Gesetz und der Atem meines Lebens. Ich weiß, ich mache vieles falsch, manchmal bewusst, öfter unbewusst. Das ist nicht Sache des Verstandes, sondern des Herzens. Sichere Führung wird einem zuteil durch beständiges Warten auf Gott, durch tiefe Demut, durch Selbstverleugnung und durch die Bereitschaft, sich selbst zu opfern. Diese Haltung erfordert Furchtlosigkeit und allerhöchsten Mut. Ich bin mir meines Versagen schmerzlich bewusst.

Mahatma Gandhi

Ich werde gewaltlos sein, weil ich darin die Antwort auf die Probleme der Menschheit sehe.

Martin Luther King

Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern der, der dir Furcht besiegt.

Nelson Mandela

Eine linde Antwort, stillt den Zorn; aber ein hartes Wort erregt Grimm

Sprüche 15,1

Je mehr wir von uns verlangen oder je mehr unsere jeweilige Aufgabe von uns verlangt, desto mehr, sind wir auf die Kraftquelle der Meditation angewiesen, auf die immer neue Versöhnung von Geist und Seele ... Die wirklich großen Männer der Weltgeschichte haben alle entweder zu meditieren verstanden, oder unbewusst den Weg dorthin gekannt, wohin Meditation uns führt. Die anderen, auch die begabtesten und kräftigsten, sind alle am Ende gescheiter und unterlegen, weil ihre Aufgabe, oder ihr ehrgeiziger Traum, so von ihnen Besitz ergriff, sie so besaß und zu Besessenheit machte, dass sie die Fähigkeit verloren, sich immer wieder vom Aktuellen zu lösen und zu distanzieren.

Hermann Hesse

Lies, studiere und meditiere ständig über die Schriften, doch wenn das Licht einmal in deinem Inneren aufgeleuchtet ist, lass sie fallen, wie man eine Brandfackel fallen lässt, wenn man das Feuer entzündet hat.

Upanishaden

Das ist Gottes Art, dass er aus nichts etwas macht. Alles, was er brauchen will, macht er zuerst zu nichts!

Dag Hammarskjöld

Alles Brot, das dem Herrn in die Hände gelegt wurde, musste zuerst von Ihm gebrochen und dann ausgeteilt werden. Er teilt nichts aus, was Er nicht vorher zerbrochen hat, denn ungebrochenes Brot vermehrt sich nicht durch Austeilen.

Watchman Nee

 

Im Innersten weiß ich, dass die Unterwerfung weiter führt als die Auflehnung; sie beschämt, was Bemächtigung ist, und sie trägt unbeschreiblich bei zur Verherrlichung der richtigen Macht. Dazu ist ja die Menschheit da, dass sie abwarte, was über den Einzelnen hinausreicht.

Rainer Maria Rilke

Demut ist der Grundstein des Guten ... mit jenem Sinn im Herzen kann der Mensch ein gutes Gewissen haben und ruhig abwarten, dass ihm vom Himmel gegeben werde, was sich der Mensch nicht nehmen kann.

Christian Morgenstern

Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Mahatma Gandhi

Er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist.

Epheser 1,18

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