Das Messer blizt. Die Schweine schrein, man muss sie halt benutzen. Denn jeder denkt: "Wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen?" Und jeder schmunzelt, jeder nagt nach Art der Kanibalen, bis man dereinst "Pfui Teufel!" sagt zum Schinken aus Wesfalen.

Wilhelm Busch

Wundern muss ich mich sehr, dass Hunde die Menschen so lieben; denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch.

Christian Friedrich Hebbel

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.

Christian Morgenstern

Es werden mehrere Jahrtausende von Jahren nötig sein, um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen.

Franz von Assisi

HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.

Psalm 9,20

Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens, täglich allgemeiner gedeiht.

Heinrich Heine

In einer Gesellschaft, die oft trunken ist von Konsum und Vergnügen, von Überfluß und Luxus, von Augenschein und Eigenliebe, ruft ER  uns zu einem nüchtern-besonnenen, d.h. einfachen, ausgewogenen und gradlinien Verhalten auf, das fähig ist, das Wesentliche zu erfassen und zu leben.

Franziskus

Mancher hat nur zwei Hände, eine zum Nehmen und eine zum, behalten. Die zum Geben fehlt !

Deutsches Sprichwort

 

Unsere Konsum - und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Das Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das Billigste ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.

Erich Fromm

Luxus und allzu große Verfeinerungen in den Staaten sind ein sicheres Zeichen ihres Unterganges, weil die einzelnen sich selbst nur soweit fördern konnten, wenn sie das allgemeine Wohl aus den Augen verloren.

Herzog de La Rochefoucauld

In dir muss Reichtum sein. Was du nicht in dir hast, / wär`s auch die ganze Welt, ist dir nur eine Last.

Angelus Siledius

Geduld müssen wir auch mit uns selbt haben. Wir wissen - in etwa; in der Form eines mehr oder weniger klaren Wunsches -, wie wir sein möchten. Möchten gern diese Eigenschaft los sein, jene haben, und stoßen uns daran, so zu sein, wie wir eben sind. Es ist schwer, der bleiben zu müssen, der man ist; demütigend, immer die gleichen Fehler, Schwächen, Kümmerlichkeiten fühlen zu müssen.

Romano Guardini

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

Konfuzius

Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.

Carl Spitteler

 

 

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