Aus den Gefängnis des dritten Reiches sind die Verse eines Häftlings überliefert:

In den Tiefen, die kein Trost erreicht, lass doch deine Treue mich erreichen. In den Nächten, da der Glaube weicht, lass nicht deine Gnade von mir weichen. Auf dem Weg, den keiner mit mir geht, wenn zum Beten die Gedanken schwinden, wenn die Finsternis mich kalt umweht, wollest du im meiner Not mich finden.  Wenn die Seele wie ein irres Licht flackert zwischen Werden und Vergehen, wenn des Geistes Kraft zu Nichts zerbricht, wollest du an meinem Lager stehen.  Wenn ich deine Hand nicht fassen kann, nimm die meine doch in deine Hände!  Nimm dich meiner Seele gnädig an! Führe mich zum guten Ende!

Justus Delbrück

So tief, wie die Weiden mit all ihren Zweigen zum Wasser sich neigen, sei Demut dein eigen ! So hoch, wie die Firnen; weiß strahlende Stirnen am Himmel sich zeigen, so hoch sollst du steigen ! Dein Denken zu schenken den Blumen und Sternen, führt Gott dich in Fernen: Dein Leben sei Lernen !

Ephides

Geh einfach Gottes Pfad, lass nichts sonst Führer sein, so gehst du recht und grad, und gingst du ganz allein.

Christian Morgenstern

 

 

Steh auf und sei frei ! Wisse, dass jeder dich schwächende Gedanke und jedes dich schwächende Wort auf dieser Welt das einzige wirkliche Übel ist. Alles, was den Menschen schwächt, alles, was ihm Furcht einflößt, ist das einzige Übel, dass er ängstlich meiden sollte.

Vivekananda

Du bist in erster Linie Geist und zuletzt Körper. Lasse deinen Geist vor den Menschen so leuchten, dass sie ihren Christus in dir sehen.

Sri Aurobono

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.

Konfuzius

Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen. Aus reinem Vertrauen leben, ohne Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaft, anders geht es heute nicht.

Rudolf Steiner

Es ist doch so, dass jeder von uns das Leben wieder ein Stück schlimmer macht. Jedes böse Wort, das wir sprechen, vergiftet die Luft. Jede Lüge, jede Gewalttätigkeit geht in das Dasein ein und bringt es tiefer in Verwirrung. Wir Menschen haben selbst das Leben zu dem gemacht, was es ist; so ist es doch unehrlich, wenn wir uns dann hinstellen und sagen, Gott könne nicht gut sein, wenn alles so gehe.

Romano Guardini

Demut ist die wahre Stärke des Menschen.  Der Demütige hat jene Tapferkeit, welche die höchste ist, die Selbstüberwindung. - Um demütig zu sein, braucht es nichts, als offen und ehrlich seine Armseligkeit zu betrachten und sie einzugestehen.

Heinrich Hansjakob

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

Dietrich Bonhoeffer

Jesus spricht: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Markus 1,15


Wir leben heute alle in Verzweiflung, alle wachen und leidensfähigen Menschen, und sind damit zwischen Gott und dem Nichts gestellt. Zwischen ihnen atmen wir aus und ein, schwingen und pendeln. Wir hätten jeden Tag Lust, das Leben hinzuwerfen, und werden doch von dem Teil in uns gehalten, der überpersönlich ist. So wird unsere Schwäche, ohne das wir darum Helden wären zur Tapferkeit. Und wir retten ein wenig vom überlieferten Glauben für die Kommenden.

Hermann Hesse

Jeder Gedanke ist Saat. Einst, über kurz oder lang, führt dich dies Feld durch dein Gang. Jeder Gedanke ist Tat. Einst über lang oder kurz, wird er dein Sieg oder Sturz. Wie dir das Schicksal auch naht, nenn es nicht fremde Gewalt: Du bist`s in eigner Gestalt.

Ephides

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.

Hebräer 11,1

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