






Im Unglück ist Gott abwesend ... Während dieser Abwesenheit gibt es nichts, was man lieben könnte. Das Furchtbare ist, dass die Abwesenheit Gottes endgültig wird, wenn die Seele in diesem Dunkel, wo nichts ist, was man lieben könnte, zu lieben aufhört. Die Seele muss ins Leere hinein weiterlieben, zumindest lieben wollen, und sei es auch nur mit dem winzigsten Teil ihrer selbst. Dann kommt der Tag, an dem Gott sich ihr zeigt und ihr die Schönheit der Welt offenbart, so wie es bei Hiob der Fall war.
Bei jedem Schicksalsschlag sich selber sagen: "Ich werde bearbeitet".
Simone Weil
Wir schweigen am frühen Morgen des Tages, weil Gott das erste Wort haben soll. Und wir schweigen vor dem Schlafengehen, weil Gott auch das letzte Wort gehört.
Dietrich Bonhoeffer
Es gibt keine Erlösung der Seele ohne Loslösung vom niederen Ich.
H.K. Iranschär
Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht mehr, wenn der Mut nicht sinken soll.
Rudolf Steiner
Hat schwere Sorge mich bedrängt, ward deine Treue mir verheißen. Den Strauchelnden hast du gelenkt und wirst ihn stets vom Abgrund reißen, wann immer ich den Weg nicht sah: Dein Wort wies ihn. Das Ziel ist nah ! Hat meine Sünde mich verklagt, hast du den Freispruch schon verkündet. Wo hat ein Richter je gesagt: Er sei dem Schuldigen verbündet? Was ich auch über mich gebracht, dein Wort hat stets mein Heil gebracht ! In jeder Nacht, die mich umfängt, darf ich in deine Arme fallen, und du, der nichts als Liebe denkt, wacht über mir, wacht über allen. Du birgst mich in der Finsternis. Dein Wort bleibt noch im Tod gewiß !
Jochen Kleppler
Salbe die Menschen mit Barmherzigkeit und Trost, wie der Sohn Gottes.
Hildegard von Bingen
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Philipper 4,6
