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Aussagen   christlicher   Mystiker

- Verschiedene Autoren -

 

Völker der Erde!

Lasst uns miteinander in Frieden leben!

Lasst uns einander brüderlich lieben und helfen!

Lasst uns einander achten, verstehen und vergeben!

Lasst uns heilvoll fühlen, denken und handeln!

Lasst uns selbstlos, ehrlich und opferwillig sein!

Lasst uns alle Hungernden speisen und alle Leidenden heilen!

Lasst uns nach Gerechtigkeit und Einigkeit streben!

H.K. Iranschähr

 

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Der Grund der Liebe Gottes zum Menschen, liegt nicht im Menschen,

sondern allein in Gott selbst.

Der Grund, aus dem wir als wirkliche Menschen leben dürfen

und den wirklichen Menschen neben uns lieben dürfen,

liegt wiederum allein in der Menschwerdung Gottes,

in der unergründlichen Liebe Gottes zum Menschen.

Dietrich Bonhoeffer

 

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In  dir  sein,  das  ist  alles.

 

Das ist das Ganze, das Vollkommene, der Heilende.

Die leiblichen Augen schließen, die Augen des Herzens öffnen

und eintauchen in deine Gegenwart.

Wir holen uns aus aller Zerstreutheit zusammen und vertrauen uns dir an.

Wir legen uns in dich hinein wie in eine große Hand.

Wir brauchen nicht zu reden, damit du uns hörst. Wir brauchen nicht aufzuzählen,

was uns fehlt, oder dir sagen, was in dieser Welt geschieht und wozu wir deine Hilfe brauchen.

 

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Wir wollen nicht den Menschen entfliehen. Den Lärm und die Unrast wollen wir nicht hassen.

Wir möchten sie in unser Schweigen aufnehmen und für dich bereit sein.

Stellvertretend möchten wir schweigen für die Eiligen, die Zerstreuten, die Lärmenden.

Stellvertretend für alle, die keine Zeit haben.

Mit allen Sinnen und Gedanken warten wir, bis du da bist.

In dir sein Gott, das ist alles, was wir uns erbitten.

Damit haben wir alles erbeten, was die Menschen von uns brauchen

und was uns selbst das Leben gibt für Zeit und Ewigkeit.

Jörg Zink

 

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Es geht um die Verwandlung unseres eigensinnigen Willens in die Bereitschaft, sich dem Willen Gottes zu fügen.

Teresa von Avila sagt dazu folgendes:

Hier ist mein Leben, mein Wille, meine Ehre; alles ist dein,

alles gebe ich dir, verfahre damit nach deinem Wohlwollen.

Dein Wille geschehe an mir in aller Weise, und jeder Art, wie du mein HERR es willst.

Wenn es unter Leiden geschehen soll, so gib mir Kraft. Dann mögen sie kommen.

Sind mir Verfolgungen und Krankheiten, Ehrenkränkungen und Not zugedacht,

hier bin ich; ich werde mein Gesicht  nicht abwenden.

Verfüge über mich, wie du willst!

 

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Casper Schwenckfeld der Reformer aus der Zeit Luthers:

"O HERR, gütiger Vater, Ich begehre nicht das Deine, sondern dich. Dich selbst will und suche ich.

Es ist gut, dass du mir gibst, soviel du willst, und aus mir machst, was du willst.

Ich will weder sein noch nicht sein, weder leben noch sterben, weder wissen, noch nicht wissen,

weder haben noch entbehren:

Allein was du willst, wie viel du mir geben willst, darauf will ich täglich warten und dich gleich lieben."

 

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"Glaube ist Gottes Vereinigung mit der Seele in einer dunklen Nacht."

Dag Hammarskjöld :

 

Des Glaubens Nacht - so dunkel,

dass wir nicht einmal den Glauben suchen dürfen.

Es geschieht in der Getsemanenacht,

wenn die letzten Freunde schlafen,

alle anderen deinen Untergang suchen

und GOTT schweigt,

dass die Vereinigung sich vollendet.

 

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 E r l ö s u n g

französische Dichterin Marie Noel:

"Wenn ich mich heute umwende, um zurückzuschauen,

so sehe ich,

wie ich durch meine traurigen Jahre,

meine geduldigen Finsternisse,

bis zum Ende , o mein Gott,

von deinen Händen wie eine Gelähmte

getragen wurde

auf göttlicher Straße."

 

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D i e t r i c h   B o n h o e f f e r

Denken und Handeln 

Im Blick auf die kommende Generation , dabei ohne Furcht und Sorge jeden Tag bereit sein zu gehen - das ist die Haltung, die uns praktisch aufgezwungen ist und die tapfer durchzuhalten nicht leicht, aber notwendig ist.

Der schmale Weg

Uns bleibt nur  der sehr schmale und manchmal kaum noch zu findende Weg, jeden Tag zu nehmen, als wäre er der letzte, und doch in Glauben und Verantwortung so zu leben, als gäbe es noch eine große Zukunft.

Der jüngste Tag

Mag sein, dass der jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand lagen, vorher aber nicht.

 

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W h i t e   E a g l e

Lebe Gelassen in Gott

Geduldig sein bedeutet, Vertrauen in Gott haben und die Gewissheit besitzen, das  ER für dich sorgt, der Große, reine Geist, ist um dich und in dir und arbeitet für deine Seele einen weisen, herrlichen Plan aus. Leben nicht in dem Gefühl, du müsstest möglichst rasch an ein bestimmtes Ziel gelangen. Lebe vielmehr gelassen jede Stunde, jeden Tag in der schützenden Liebe Gottes. Nimm die Stunden wie sie kommen und tue eines nach dem anderen still und ruhig!

Sei jederzeit bereit den Willen Gottes anzunehmen und den Weg zu gehen , den ER dir zeigt. Du weißt, dass es keinen anderen Weg für dich gibt. So folge ihm und vertraue dem großen, herrlichen Geist.

 

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  Meister Eckart sagt:

"Der äußere Mensch ist der alte Mensch, der irdische Mensch, der Mensch dieser Welt,

der von Tag zu Tag älter wird. Sein Ende ist der Tod.

Der innere Mensch auf der anderen Seite ist der neue Mensch, der himmlische Mensch,

in dem GOTT leuchtet".

 

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Die Bibel in Jesaja 60,1

Steh auf! Werde Licht!

Dein Licht kommt.

Das Licht der Sonne geht über dir auf!"

 

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Jan van Ruysbrock ( 1293-1381)

" Den Liebenden will Gott erwählen in reiner Gnade und ihn zu sich holen.

Ihm wird im göttlichen Licht die neue, übermenschliche Schau zuteil."

 

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