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 Welch ein anderer Maßstab wird in der künftigen Welt an unser irdisches Wirken gelegt werden!

Nicht der Glanz des Erfolges, sondern die Lauterkeit des Strebens und das treue Beharren in der Pflicht.

Auch der gering Scheinende wird über den Wert des Menschenlebens entscheiden.

Helmuth Graf von Moltke

 

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Am jüngsten Tag des Gerichts wird man uns nicht fragen, was wir gelesen, sondern was wir getan haben; nicht fragen, wie schön wir gesprochen haben,

sondern wie fromm wir gelebt haben.

Thomas von Kempen

 

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Durch das wissenschaftliche Verständnis ist unsere Welt entmenschlicht worden.

Der Mensch steht isoliert im Kosmos da.

Er ist nicht mehr in die Natur verwoben und hat seine emotionale Anteilnahme an Naturereignissen,

die bis dahin eine symbolische Bedeutung für ihn gehabt hatten, eingebüßt.

C.G.Jung

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 Es muss ein Neues Zeitalter beginnen, ein Zeitalter der Ruhe.

Das nervöse Geschlecht von heute tanzt einen Totentanz.

Emil Peters

 

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Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen.

Die Erlösung ist Gottes Werk.

Sie ist vollständig abgeschlossen.

Der einzelne Mensch braucht sie nur noch anzunehmen.

Romano Guardini

 

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Meine persönliche Überzeugung und Auffassung gipfelt in der Erkenntnis,

dass die Menschheit die Kraft des Gebetes heute mehr bedarf als jemals zuvor in der Geschichte!

Werner von Braun

 

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Ich fühle mich als Beauftragter, aber ich weiß, dass ich ein schlechter, ungetreuer Postbote hoher Sendungen bin.

Ich habe manches unterschlagen, für das mich der Vorgesetzte strafen wird.

Womit soll ich bezahlen, wenn nicht mit meinen Tränen.

Dr. Karl Ludwig Schleich

 

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Am Tag des Jüngsten Gerichts erschien ein Mensch vor Gott und sprach:

"HERR, ich habe alle deine Gesetze beachtet. Ich habe nichts Unrechtes getan. Sieh, meine Hände sind rein."

Damit hielt er seine Hände vor Gottes Angesicht.

Dieser antwortete: "Ja, sie sind es, aber sie sind leer."

Unbekannt

 

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Ich weiß nicht, wie Gott mein Lebenswerk bewerten wird.

In den letzten drei Wochen habe ich über fünfzig Partituren geschrieben, und drei jungen Hunden das Leben gerettet.

Warten wir`s ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird.

Richard Wagner

 

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Unsere ganze Gesellschaft ist aufgebaut auf dem Ich.

Das ist ihr Fluch und daran muss sie zugrunde gehen.

Theodor Fontane 

 

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Dein eigener Richterspruch!

Karl May

 

Hast du geliebt?

Weißt du wohl was das heißt!

Denk nach, denk nach, wenn du es noch nicht weißt!

Die Frage wird dir jeden Tag gegeben; die Antwort hast du jeden Tag zu leben.

 

Hast du geliebt?

Es wird ein Ja verlangt, weil jeder, so wie du nach Liebe bangt.

Was du ihm gibst, sein Engel trägst nach oben, und dort, dort wird es für dich aufgehoben.

 

Hast du geliebt?

So wirst du einst gefragt, wenn das Gericht des Allerforschers tagt.

Das Urteil hast du dir dann selbst gegeben; es liegt schon da: Es ist dein Erdenleben!

 

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 Welch ein Graus wird sein und Zagen, wenn der Richter kommt mit Fragen streng zu prüfen alle Klagen.

Und ein Buch wird aufgeschlagen, treu darin ist eingetragen, jede Schuld aus anderen Tagen.

Sitzt der Richter dann und richtet, wird ein Heimliches gelichtet, keine Schuld bleibt ungeschlichtet.

Thomas von Celano

 

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Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben.

Neues Testament nach Johannes

 

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Zuerst herrschte der Priester durch Bücher und Riten, dann der Krieger durch Schwert und Schild; jetzt herrscht der Kaufmann durch Technik und Kapital, und der Arbeiter, der befreite Sklave, drängt bereits nach vorn mit seiner Doktrin vom Königreich der vereinten Proletarier.

Der wahre Herrscher der Menschheit ist aber weder der Priester noch der König, weder der Kaufmann noch der Arbeiter; die Tyrannei von Hammer und Sichel  wird enden, wie alle vorangegangenen Tyranneien.

Erst wenn der Egoismus stirbt und Gott im Menschen in seiner eigenen menschlichen Universalität herrscht, kann diese Erde eine glückliche und zufriedene Menschheit beherbergen.

Sri Aurobindo

- Patmos - Verlag  Von der Seligkeit des Dienens

 

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Es ist gut, wenn wir nicht vergessen, dass wir nicht nur von einem Wort oder Werk, sondern von jeder Stunde Rechenschaft abzulegen haben.

Gregor von Nazians

 

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 Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.

Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat sich selbst zu beherrschen.

Alber Schweitzer

 

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 Nur in der Träne des Schmerzes, spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt!

Friedrich Christian Hebbel

 

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Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer anderen Schüler werde.

Gerhard Hauptmann

 

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Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.

Max Planck

 

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 Die Neue Zeit hat angefangen in euch!

An alle ist der Ruf ergangen -

vom Bösen scheiden sich die Guten,

auch die in Eurer Seele ruhten,

die Widersprüche, Härten, Gluten,

die Wunden brechen auf und bluten in euch.

 

Der Zeitenwender eurer Welten ist hier!

Die Sterne, die sein Haupt erhellten,

kann Er in Seinen Händen halten.

Er löst, Er bindet die Gewalten,

Er sucht und findet die Erwählten,

und die zu Seinem Volke zälten sind hier.

 

Ephides - Dichter des Tranzendenten

 

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Das ganze Geheimnis des Daseins ist, keine Furcht zu haben!

Fürchte nicht, was aus dir wird und hänge von niemanden ab!

S. Vivikananda

 

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Sanftmut ist der Himmel, Zorn die Hölle.

Die Mitte zwischen beiden ist diese Welt.

Darum, je sanftmütiger du bist, desto näher bist du dem Himmel!

Martin Luther

 

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Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt.

Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll !

Rudolf Steiner

 

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Das was in der Welt vorgeht, ist eine der letzten Etappen im Zusammenbruch der

kapitalistischen Wirtschaft, die ihre Blüte und ihren Sinn überlebt hat und nun eben Neuem Platz macht.

Wahrscheinlich ist das Neue der Kommunismus, der an sich mir nicht unsympathisch ist.

Wenn man von heut auf morgen Eigentum und Erbrecht in allen Ländern abschaffen würde

und wenn 90% der Menschheit, die heute hungern, nicht mehr von den 10% Satten regiert würden,

so wäre das ja nur schön!

Hermann Hesse

 

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Gott spricht Innen, und Er spricht leise

 

Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde,

da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen.

Zuletzt wurde ich ganz still, sagt Sören Kierkegaard.

Ich wurde, was womöglich ein noch größerer Gegensatz

zum Reden ist, ich wurde ein Hörer.

Ich meinte erst, Beten sei Reden. Ich lernte aber,

dass Beten nicht nur Schweigen ist, sondern Hören.

Beten heißt nicht sich selbst reden hören,

beten heißt still werden und still sein,

und warten, bis der Betende Gott hört.

Jörg Zink

 

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 Lass es dir gefallen, innerlich in Versuchung geführt zu werden,

damit deine Leidenschaften sich im Kampf erschöpfen können.

Gott lenkt am stärksten, wenn Er am schlimmsten in Versuchung führt,

liebt grenzenlos, wenn Er grausam straft,

hilft vollkommen, wenn Er sich uns leidenschaftlich widersetzt.

Sri Aurobindo

- Patmos - Verlag - Von der Seligkeit des Dienens

 

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"Frieden lasse ich euch. Frieden gebe ich euch.

Ich gebe nicht, wie die Welt ihn gibt.

Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht!"

Johannes 14, 27

 

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 ... die höhere Entwicklung der Seele beginnt erst dann, wenn man sich über die kleinste Blume,

über das kleinste Blumenblatt, über das unscheinbarste Käferchen oder Würmchen

so wundern kann, wie über die größten kosmischen Vorgänge.

Rudolf Steiner

 

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Eine neue Art von Denken ist notwendig,

wenn die Menschheit  weiter leben will.

Albert Schweitzer

 

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Wenn du es Gott überlässt, dich zu läutern, dann wird Er selbst das Böse in dir erschöpfen;

Wenn du aber darauf bestehst, selbst die Führung in der Hand zu behalten,

wirst du in viele äußere Sünden fallen und vielen Leiden ausgesetzt sein!

Wer hohe spirituelle Grade erreichen will, muss endlose Prüfungen bestehen.

Die meisten Prüflinge sind nur ängstlich darauf bedacht, den Prüfer zu bestechen.

Sri Aurobindo

Patmos - Verlag - Von der Seligkeit des Dienes

 

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Ich glaube ja im ganzen nicht, dass es darauf ankommt, glücklich zu sein, in dem Sinne,

wie die Menschen es erwarten, aber dieses mühsame Glück kann ich so unendlich begreifen,

dass darin liegt, dass man mit einer entschlossenen Arbeit Mächte erweckt,

die selbst an einem zu arbeiten beginnen.

Rainer Maria Rilke  - aus seinen Briefen -

 

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Die Menschen sehen die Geschichte als etwas Unvollkommenes an,

um die man sich bemühen und die man bewirken muss.

Das ist falsch! Geschichte wird nicht bewirkt, sie entwickelt sich.

Geschichte ist Gott, schon vollendet von Anbeginn, nur sich offenbarend in der Zeit.

So wie uns das Licht eines Sternes erst Jahrhunderte nach seinem Verlöschen erreicht,

so offenbart sich, was in Gott schon vollendet ist, vor aller Zeit, in unserer materiellen Erfahrung erst jetzt.

Sri Aurobindo

- Patmos Verlag- "Von der Seligkeit des Dienens"

 

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 Wenn der Wind der Veränderung bläst,

bauen die einen Mauern,

die anderen bauen Windmühlen.

aus China

 

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Ob du mich kennst, ob du Mich nennst,

Ich bin der namenlose Grund in dir.

Wo du Mich suchst, und wie du rufst nach Mir,

bin ICH dein Retter, Richter, bin dein Schild, dein Schwert -

und - gibst du Mir Gestalt - dein Meister, der dich lehrt.

Ich bleib verhüllt, ich offenbare Mich nach deiner Kraft.

So wirke Ich durch dich, wie du Mich denkst und dich Mir schenkst.

Ephides - Dichter des Tranzendenten

 

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 Die schönste Emotion, die wir erleben können, ist die mysteriöse.

Es ist die grundlegende Emotion, die an der Wiege aller wahren Kunst und Wissenschaft steht.

Er, dem diese Emotion ein Fremder ist, der sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht stehen kann,

ist so gut wie tot, eine ausgelöschte Kerze. Zu spüren, dass hinter allem, was erlebt werden kann,

etwas steckt, was unser Verstand nicht erfassen kann, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur

indirekt erreicht: Das ist Religiosität!

Albert Einstein

 

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 Friede kommt daraus, dass der Sinn zu Ende gelebt wird.

Die halben Dinge machen Unfrieden.

Jenes Zu -Ende - geführt - Sein des Werkes, jene restlose Verwirklichung des Vaterwillens -

daraus kommt der unendliche Friede, der in Christus ist.

Auch uns kommt er nur daher, aus dem Mitvollzug dieses Geheimnisses.

Romano Guardini

 

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Regierungen, Gesellschaften, Könige, Polizei, Richter, Institutionen,

Kirchen, Gesetze, Sitten und Armeen sind zeitbedingte Notwendigkeiten,

die uns für ein paar Jahrhunderte auferlegt worden sind, weil Gott sein Angesicht

vor uns verhüllt hat. Wenn Es uns wieder in all seiner Wahrheit und Schönheit erscheint,

werden sie in diesem Lichte verschwinden.

 

Nicht gemeinsames Blut, gemeinsame Sprache oder gemeinsame Religion schaffen eine Nation;

das sind lediglich wichtige Hilfen und mächtige Vorteile.

Eine Nation existiert bereits da, wo Menschengemeinschaften nicht durch familiäre Bande ,

sondern durch das gleiche Empfinden und die gleiche Sehnsucht vereint sind, um ein

gemeinsames Erbe ihrer Vorfahren zu verteidigen oder eine gemeinsame Zukunft

für ihre Nachkommenschaft sichern.

Sri Aurobindo

- Patmos - Verlag - Von der Seligkeit des Dienens

 

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Dsi Gung fragte und sprach:

"Gibt es ein Wort, nach dem man das ganze Leben hindurch handeln kann?"

Der Meister sprach: "Die Nächstenliebe"!  Was du selbst nicht wünschest , tu nicht an andere.

Kungfuste

 

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 Man muss leben, als habe man nur noch eine Stunde Zeit

und könne nur das Allerwichtigste erledigen.

Und gleichzeitig so, als werde man das, was man tut, bis in alle Ewigkeit fortsetzen.

Leo Tolstoi

 

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 Aufklärung ist der Ausgang des Menschen, aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit!

Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Immanuel Kant

 

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 Gebet von Mechthild von Hackeborn

"HERR Jesus Christus, ich will mich vereinen  mit der Liebe, in der du auf der Erde gearbeitet hast

und immerfort wirkst ohne Unterlass,

so gehe ich an die Arbeit zu deinem Ruhm und zum Segen der Mitmenschen".

 

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 Meister Eckart sagt:

"Der äußere Mensch ist der alte Mensch, der irdische Mensch, der Mensch dieser Welt,

der von Tag zu Tag älter wird. Sein Ende ist der Tod.

Der innere Mensch auf der anderen Seite ist der neue Mensch,

der himmlische Mensch , in dem Gott leuchtet."

 

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 "Steh auf! Werde Licht!

Dein Licht kommt.

Das Licht Gottes geht über dir auf!"

Jesaja 60, 1 

 

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  Dietrich Bonhoeffer

"Wie ich Gottes Ich erst kenne in der Offenbarung seiner Liebe,

so auch den anderen Menschen. So wird mir klar werden, dass unsere christliche Person

ihr eigentliches Wesen erst erreicht, wenn Gott ihr nicht als Du gegenübertritt,

sondern als Ich in dir eingeht".

 

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 Franz von Sales

"Die Hauptübung der mystischen Theologie besteht darin,

im Grunde des Herzens mit Gott zu reden und Gott reden hören.

Und weil diese vertrauliche Unterredung durch sehr heimliche Regungen

und Eingebungen vor sich geht, nennen wir sie das Zwiegespräch des Schweigens;

das Auge spricht zum Auge, das Herz zum Herzen,

und niemand versteht, was gesprochen wird, außer den heiligen Liebenden, die miteinander reden".

 

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  Jörg Zink

Lebe du in mir, heiliger Gott. Ich möchte nichts als da sein und durch dich leben.

Ich will mich lassen, mich freigeben. Ich möchte mich öffnen und mich geöffnet in der Hand halten, dir entgegen.

Wirke du in mir so, dass du mein Leben bist. Sei du um mich so, dass du meine Welt bist.

Durchdringe mich, dass ich selbst unwichtig werde und du allein bleibst.

 

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 Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel

und verworrener Ziele.

Albert Einstein

 

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 Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird,

wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen:

es muss anders werden, wenn es gut werden soll!

G.Chr. Lichtenberg

 

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 Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen:

nämlich, dass sich vieles ändern lässt,

bloß nicht die Menschen.

Karl Marx

 

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Die Weltgeschichte geht von Osten nach Westen,

denn Europa ist schlechthin  das Ende der Weltgeschichte,

Asien der Anfang.

Georg Friedrich Hegel

 

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 Martin Buber sagt:

"Es schreie ein jeder zu Gott und erhebe sein Herz, als hinge er an einem Haar

und der Sturmwind brauste bis zum Herzen des Himmels, bis dass er nicht wüsste, was er tun solle,

und beinahe keine Zeit mehr hätte zu schreien.

Und in Wahrheit ist ihm kein Rat und keine Zuflucht als einsam zu werden und seine Augen und sein Herz

zu Gott zu erheben und zu Ihm zu schreien.

Das tue man zu jeder Zeit; denn der Mensch ist in der Welt in großer Gefahr."

 

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 Christian Morgenstern schreibt:

Wenn die Rosen um deine Stirn , Mensch,

nicht Blutstropfen sind, wirst du nicht wissen, warum du lebst,

bleibst du ewig ein Kind, Mensch.

 

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 In einem Theater brach hinter den Kulissen ein Feuer aus.

Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten.

Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte.

Er wiederholte seine Mitteilung; man applaudierte noch mehr.

So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.

Sören Kierkegaard

 

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 DAS EWIGE LEBEN 

Meister Eckhart 

Wenn der Mensch seiner ganz ledig ist, und er niemandem gehört, als Gott allein,

und für nichts mehr lebt, als nur für Gott,

dann ist er wahrlich  dasselbe durch Gnade, was Gott von Natur aus ist.

Und Gott kennt keinen Unterschied zwischen sich und diesen Menschen.

Dann ist er Gottes Kind geworden, und darüber hinaus gibt es keine Stufe mehr,

dort ist ewige Ruhe und Seligkeit. Denn das Endziel des inneren und äußeren Menschen ist:

 EWIGE  RUHE  UND  GLÜCKSELIGKEIT !

 

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 Wir leben heute alle in Verzweiflung, alle wachen und leidensfähigen Menschen,

  sind damit zwischen Gott und dem Nichts gestellt.

Zwischen ihnen atmen wir aus und ein, schwingen und pendeln.

Wir hätte jeden Tag Lust, das Leben hinzuwerfen,

und werden doch von dem Teil in uns gehalten, der überpersönlich ist.

So wird unsere Schwäche , ohne dass wir darum Helden wären, zur Tapferkeit.

Und wir retten ein wenig vom überlieferten Glauben für die Kommenden.

Hermann Hesse

 

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 Vor allem aber kommt es darauf an, wie man sich Innen einstellt,

ob man das Schwere schwer und steif nimmt oder elastisch.

Durch bloßen Entschluß sich die Schwere nehmen und sich wieder in Schwung geben

kann man ja nicht, aber es ist gut, daran zu denken und das Vertrauen  auf die Flügel nicht zu verlieren,

auch wenn sie gerade müd und reparaturbedürftig sind.

Hermann Hesse

 

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 Das Intensive, sei es wie immer gefärbt, 

Wird am Ende doch  lebenszustimmend  und steigernd.

Stark empfinden heißt stärker leben, und des Leidens Unsäglichkeit

gehört zu dem Kostbarsten, Mächtigsten, Reinsten  unseres erschütternden Daseins.

 

Alles kommt, nichts bleibt aus man muss sich ihm nur nicht entgegenlaufen wollen,

dann verfehlt man`s, denn es kommt nach dem Gesetz und wir suchen`s mit dem Zufall.

Rainer Maria Rilke - aus Briefen -

 

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 Der Schleier, der eure Augen umwölkt, wird gehoben werden von den Händen,

die ihn webten, und ihr werdet sehen und ihr werdet hören.

Doch werdet ihr nicht klagen, die Blindheit gekannt zu haben,

noch bedauern taub gewesen zu sein. Denn an jenem Tag werdet ihr

den verborgenen Sinn in allen Dingen erkennen,

und ihr werdet die Dunkelheit preisen wie das Licht!

Khalil Gibran

 

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Die irrende Menschheit träumt immerzu davon, ihre Umstände durch die Maschinerie

einer Regierungsform und eines Gesellschaftssystem  zu verbessern; die äußeren Umstände

können aber nur von innen her durch das Wachsen der Seele verbessert werden.

Was du innerlich bist, dessen wirst du dich äußerlich erfreuen!

Keine Maschinerie kann dich von dem Gesetz deines Wesens befreien.

 

Das Individuum ist erst vollkommen, wenn es alles, was es jetzt noch sein eigen nennt,

an das göttliche Wesen hingegeben hat. So wird es auch erst dann eine vollkommene Gesellschaft geben,

wenn die Menschheit alles, was sie hat, Gott hingegeben hat.

Sri Aurobindo

 

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 Du bist nur auf der Durchreise

Du bist nur auf der Durchreise, denke daran! Sieh` keine Station als die Endstation an!

Klag`nicht, wenn die Reisegefährten nichts taugen, Durchreisende  haben das Ziel vor Augen!

Sie fühlen sich überall nur als Gast! Leicht sei ihr Gepäck, weder Bürde nach Last!

Sie schauen und wägen und blicken voraus, Durchreisende zieht es magnetisch nach Haus!

Oft steigen sie um, oder wechseln das Kleid, denn die Fahrt wäret lang und zu Hause liegt weit!

Und verlier`n sie in sternlosen Nächten die Sicht - sie wissen: Am Ende des Tunnels ist immer das Licht!

Und sie träumen wohl manchmal von einem Idyll ruhvollen Verweilens - doch der Zug steht nicht still!

Alles fließt, kommt und geht: Pflanze, Tier, Mensch, Natur - glaub`mir : Du bist  - wie ich - auf der Durchreise nur!

Marcel Vany

 

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  ES  GIBT  EINE  VORSEHUNG  IN  DER  WELTGESCHICHTE !

 Das Schicksal legt Nacht um uns und reicht uns nur Fackeln für den nächsten Weg,

damit wir uns nicht betrüben  über die Klüfte der Zukunft und über die Entfernung des Ziels.

- Es gab Jahrhunderte, wo die Menschheit mit verbundenen Augen geführt wurde -,

von einem Gefängnis ins andere; es wird weiter Jahrhunderte geben wo Einzelwesen sterben,

wenn Völker steigen, wo Völker zerfallen, wenn das Menschengeschlecht steigt.

Was tröstet uns?  Ein unendliches Herz jenseits der Welt.

Es gibt eine höhere Ordnung, es gibt eine Vorsehung in der Weltgeschichte, die nach anderen

Regeln, als wir zugrundelegten, diese verwirrte Erde verknüpft als Tochterland mit einer höheren Stadt Gottes.

 Jean Paul   1763-1825;  deutscher Dichter zwischen Klassik und Romantik

 

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 Die Quelle der Gerechtigkeit und alles Weltsegens, die Quelle der Liebe

und des Brudersinnes der Menschheit, diese beruht auf dem großen Gedanken

dass wir Kinder Gottes sind ... In diesem großen Gedanken liegt immer der Geist,

aller wahren Staatsweisheit, die reinen Volkssegen sucht.

Johann Heinrich Pestalotzzi

 
 

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ES GIBT KEINE MATERIE AN SICH !

Max Planck

Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft,

der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei für einen

Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms  folgendes: 

ES  GIBT  KEINE MATERIE  AN  SICH !

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen  in

Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.

Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige (abstrakte) Kraft gibt -

es ist der Menschheit nie gelungen , das heißersehnte Perpetuum mobile  zu erfinden -

so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie

ist das Reale, Wahre, Wirkliche  (denn die Materie bestünde, wie wir es gesehen haben,

ohne diesen Geist überhaupt nicht !) sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre.

Das es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört,

so müssen wir zwingend  Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können,

sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu

nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker  der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: - GOTT !

 

Max Plank 1858-1947; Naturforscher, leitete mit Einstein ein Neues Zeitalter der Naturwissenschaft ein, und prägte unser physikalisches Weltbild entscheidend um

 

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  S R I  A U R O B I N D O

Lass dich nicht abstoßen von der Verderbtheit der Welt;

die Welt ist eine verwundbare Giftschlange,

die sich ihrer vorbestimmten Häutung und Vollkommenheit entgegenwindet.

Warte geduldig, denn es handelt sich um einen göttlichen Wettkampf,

und aus dieser Niedrigkeit wird Gott auftauchen, leuchtend und triumphierend !

 

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 E U G E N   R O T H

Scheintod

Im Lauf der Zeit wird man oft mürbe, so dass man gar nicht ungern stürbe

Und, ohne weitre Schicksalsschläge, nur mausetot im Sarge läge.

Doch ist das Nicht-Gefühl von Leichen im voraus niemals zu erreichen,

nicht mausetot, nur mäuschenstill, liegt wer im Bett, so steif er will,

sucht seinen Atem anzuhalten und alles Denken auszuhalten -

Es ist umsonst: denn er erkennt, wie streng sich Sein und Nichtsein trennt,

weil man, um in des Tods Genuss zu kommen wirklich sterben muss.

Und doch, in Zeiten, also trüben, sollt man das Tot-sein manchmal üben,

und sich erfreun am Konjunktive, wie`s wäre, wenn man ewig schliefe .

Denn, wer sich richtig totgestellt, lebt wieder freier auf der Welt.

 

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 Was nottut, ist ein Neues Denken: Das Denken mit Liebe!

Denken mit Liebe überwindet Materialismus und Egoismus,

und führt zu dem, was alle Menschen bewusst oder unbewusst erstreben und benötigen:

HARMONIE !

Harmonie ist Leben, Friede, Wahrheit, Seele, Liebe Gesundheit!

Werner von Braun

 

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Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird.

Wenn es aber besser werden soll, m u s s  es anders werden.

G.Chr. Lichtenberg

 

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