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S r i  A u r o b i n d o

Wie soll ich wissen, was Gott mit mir vorhat?

Ich muss allen Egoismus ablegen, aus jedem Schlupfwinkel

und jeder Höhle verjagen und dann meine gereinigte und nackte Seele

in Seinem unendlichen Einfluß baden;

Dann wird ER selbst sich mir enthüllen.

 

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Gott will der Menschheit Seligkeit;

erlange dieses höchste Gut zunächst für dich selbst,

damit du es denn ganz an deine Nächsten austeilen kannst.

Wer allein für sich etwas erwerben will, erwirbt Übles,

mag er es auch Himmel und Tugend nennen.

 

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S i m o n e  W e i l

Simone Weil schreibt über das Vaterunser:

 

Dieses Gebet enthält alle je möglichen Bitten.

Man muss kein Gebet ersinnen, das nicht schon darin beschlossen wäre.

Es ist unmöglich, es einmal zu sprechen und dabei auf jedes Wort

die ganze Aufmerksamkeit zu richten, ohne, dass in der Seele eine

vielleicht unendlich kleine, aber tatsächlich eine kleine Veränderung bewirkt wird.

 

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G e o r g  C h r i s t i a n  D i e f f e n b a c h

 

Bleibe bei uns HERR, denn es will Abend werden

und der Tag hat sich geneigt.

Bleibe bei uns und bei allen Menschen.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens, am Abend der Welt.

 

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte,

mit deinem Wort und Sakrament,

mit deinem Trost und Segen.

 

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt

die Nacht der Trübsal und Angst,

die Nacht des Zweifels und der Anfechtung,

die Nacht des bitteren Todes.

 

Bleibe bei uns und bei allen deinen Kindern

in Zeit und Ewigkeit.

 

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E P H I D E S

 Ein Dichter des Tranzdendenten

 

Schenk mir Engelskräfte, Liebesüberfluss,

dass ich nicht versage, wenn ich helfen muss!

Weiß wohl, dass der Himmel meiner kaum bedarf,

doch auch, dass der Vater nie mein Mühn verwarf.

Viele müde Herzen steh sich selbst im Licht -

ist sie freizulieben nicht der Engel Pflicht?

 

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Hände, welche geben wollen,

werden niemals leer.

Hände, welche heilen sollen,

sind von Segen schwer.

Herzen, die in Mitleid schlagen,

finden stets ein Wort ,

brauchen gar nicht lang zu fragen

nehmen Leid mit fort.

Lieben nur heißt wirklich leben,

schenket andern Glück

Wollet lieben, wollet geben -

Glück kommt euch zurück...

 

Kraft 2020 12 18 DSCN4927 004

 

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G o t t  s p r i c h t  i n n e n  u n d   e r  s p r i c h t  l e i s e

Meister Eckart

 

Wir hören viel,

aber wir hören erst eigentlich,

wenn wir die wirren Stimmen

haben ausklingen lassen

und nur noch eine spricht.

 

Wir sehen viel,

doch wir sehen erst eigentlich,

wenn wir die wirren Lichter

alle ausgeblasen haben

und nur das klare, eine, große

in der Seele leuchtet.

 

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F r a n z  v o n   S a l e s

 

Die Hauptübung der mystischen Theologie besteht darin,

im Grunde des Herzens mit Gott zu reden und Gott reden hören.

Und weil diese vertrauliche Unterredung durch sehr heimliche Regungen

und Eingebungen vor sich geht, nennen wir sie das Zwiegespräch des Schweigens;

das Auge spricht zum Auge, das Herz zum Herzen,

und niemand versteht, was gesprochen wird,

außer den heiligen Liebenden, die miteinander reden.

 

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Warum ist den Christen das Gebet nötig?

 

Darum, dass es das vornehmste Stück der Dankbarkeit ist, welche Gott von uns fordert,

und das Gott seine Gnade und seinen Heiligen Geist all denen geben will

die Ihn mit herzlichen Seufzen ohne Unterlass darum bitten und Ihm dafür danken. -

Was gehört zu einem solchen Gebet, das Gott gefalle und von Ihm erhört werde?

Erstlich, dass wir allein den einzigen wahren Gott, der sich uns in Seinem Wort hat

geoffenbart, um alles, was Er uns zum bitten befohlen hat, von Herzen anrufen.

 

Zum anderen, dass wir unsre Not und unser Elend recht gründlich erkennen,

uns vor dem Angesicht Seiner Majestät zu demütigen.

 

Zum dritten, dass wir diesen festen Grund haben, dass Er unser Gebet,

unangesehen., dass wir dessen unwürdig sind, doch um des Herrn Christi willen

gewisslich wolle erhören, wie Er uns in Seinem Wort verheißen hat.-

 

Was hat uns Gott befohlen, von Ihm zu bitten? Alle geistliche und leibliche Notdurft,

welcher der HERR CHRISTUS gegriffen hat in dem Gebet, dass Er uns selbst gelehrt ...

Was bedeutet das Wörtlein Amen? Amen heißt: dass soll wahr und gewiss sein.

Denn mein Gebet viel gewisser von Gott erhört ist, als ich in meinem Herzen fühle,

dass ich solches von Ihm begehre.

Aus dem Heidelberger  Katechismus  1563

 

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Vertrau auf Gottes Schutz!

 

Wer könnte dich sonst schützen?

Und stütze dich auf Ihn!

Auf wen willst du dich stützen?

Der Welt Bosheit gereicht zum Besten Gottes Kinder,

Und fördern werden dich selbst Feinde, die dich hindern.

Rückert

 

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Warum erst dann und einst - warum nicht jetzt?

Das Jenseits ist nur jenseits deiner Sinne.

Du selbst hast deine Grenze dir gesetzt,

und wirst du heute deiner Freiheit inne,

verwandelt heut sich für dich die Welt.

Es kann ein Dornenstrauch, dir Rosen tragen,

und jedes Antlitz siehst du aufgehellt;

durch jeden Mund kann Gott dir Antwort sagen.

 Du gehst in aller Wesen Herzen ein,

ein Kind des Himmels und ein Gast der Erde,

du kannst ein Bürger beider Welten sein.

Es braucht nur ein:

Das Schöpferwort " Es werde"!

Ephides

Ein Dichter des Transzendenten

 

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