Nicht den Dingen  m e h r  Bedeutung geben, als sie sich selber nehmen; das Leid nicht von außen sehen, es nicht abschätzen und groß nennen: < das große Leid < ..., Sie wissen ja nicht, ob Ihr Herz nicht mit ihm gewachsen ist, ob diese große Müdigkeit nicht das Wachtum des Herzens ist, Geduld, Geduld und nicht urteilen im Leiden, nie urteilen, solang es über einem ist, man hat kein Maß dafür, man vergleicht und übertreibt.

Rainer Maria Rilke

Unser Leben schlägt wie der Fluss an seine Ufer, nicht um sich von ihnen eingeschlossen zu fühlen, sondern um jeden Augenblick von neuem zu erkennen, dass es nur nach dem unendlichen Meere hin freie Bahn hat.

R.Tagore

 

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