Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch um Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass Du über meine Gesundheit und meinen Tod verfügst zu Deiner Ehre und meinem Heil. Du allein weißt, was dienlich ist. Du allein bist der Herr, tue, was Du willst, gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem Deinen gleich.

Blaise Pascal

Von einem bestimmten Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen !

Franz Kafka

An seinen Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.

Francois de La Rochefourcauld

Da der Tod das Ziel unseres Lebens ist, so habe ich mich mit diesem wahren Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern Beruhigendes und Tröstendes. Und ich danke meinem Gott, dass er mir das Glück gegönnt hat, ihn als Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennenzulernen. Ich lege mich nie zu Bett, ohne zu bedenken, dass ich vielleicht den anderen Tag nicht mehr sein werde, und es wird doch kein Mensch sagen können, dass ich im Umgang mürrisch und traurig wäre. Für diese Glückseligkeit danke ich alle Tage meinen Schöpfer.

Mozart

Stilles Reifen. Alles fügt sich und erfüllt sich, musst es nur erwarten können und dem Werden deines Glückes Jahr und Felder reichlich gönnen. Bis du eines Tages jenen reifen Duft der Körner spürest und dich aufmachst  und die Ernte in die tiefen Speicher führest.

Christian Morgenstern

Wer zum Dienste Gottes herantritt, der wisse, dass er zur Kelter gekommen ist: Er wird bedrängt, niedergetreten, zerstampft, aber nicht, um in dieser Welt zugrunde zu gehen, sondern um hinüberzufließen in die Weinkammern Gottes.

Augustinus

Sommersatt steht das Getreide. Sollst nicht weinen, wenn ich scheide aus den engumgrenzten Kreis, weil ich neue Wege weiß! Sommerwind wiegt das Getreide, tröste lind auch dich im Leide, singt dir meine Melodie, wenn ich in die Fremde zieh. Schnitter schneiden das Getreide. Bald schließ ich die Augen beide, doch aus sternumstrahlten Tor tret ich morgenfrisch hervor.

Sterben ist leicht, glaub mir, es gleicht glückhaften Traum. Weit ist der Raum - du schenkst dich im uferlosen Glück dem Urmeer zurück.

Ephides

Sei stark, mein Herz ertrage still! Ertrage still der Seele tiefstes Leid. Denk, dass der Herr es also will, der fesselt und befreit. Und traf dich seine Hand auch schwer - in Demut nimm es an: er legt auf keine Schulter mehr, als sie ertragen  kann

 Friedrich Halm

Es muss klar unterschieden werden zwischen moralischem und spirituellem Handeln. Moralisch handeln wir dann, wenn wir andere in ihrem Glückserleben oder ihrer Glückserwartung nicht beeinträchtigen. Spirituelles Handeln ist: Liebe, Mitgefühl, Geduld, Versöhnlichkeit, Bescheidenheit und Toleranz die ein gewisses Maß an Sorge um das Wohlergehen anderer voraussetzen.

Dalei Lama

In Hinsicht auf den Begriff "Erfahrung" gibt es zwei unangenehme Sorten von Leuten: Die, denen Erfahrung mangelt, und die, welche sich auf Erfahrung zu viel zugute tun.

Hugo von Hofmannsthal

Gutes tun und mit anderen zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott!

Hebräer 13,16

Soll dich die Regenbogenbrücke tragen, musst du mit leichten Füßen gehn. Willst du das Wort, das dich verwandelt, sagen, schick deinen Engel aus, es zu erflehn. Gott ist im Schwachen mächtig, nicht im Starken, vergiß die Kräfte, die du selber hast. Am Ufer harren dein der Träume Barken, die bringen mehr, als deine Seele fast.

Ephides

Ein Aspekt der Gottheit ist Freude, die da leuchtet hinter den Qualen wie die Sonne. Kannst du miterstrahlen, teilen sich vor dir die Wolkenwände, kannst du füllen viele leere Hände, bist du Künder gottgewollter Freude!

Ephides

Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst und gehst vorüber.

Matthias Claudius

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