Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.

Nelson Mandela

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und das es Gott  nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlchen Guttaten.

Dietrich Bonhoeffer

Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnutzt, das ist Verzeihen ohne zu vergessen.

Arthur Schnitzler

Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft, die Geister ob sie von Gott sind.

1 Johannes 4,1

Wäre es uns möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht ... vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes; unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entseht ein Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten darin und schweigt. 

Rainer Maria Rilke

Keine irdische Macht kann uns anrühren ohne Gottes Willen;  Gefahr und Not treiben uns nur näher zu Gott; gewiß ist, dass wir nichts zu beanspruchen haben und doch alles erbitten dürfen.

Dietrich Bonhoeffer

Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, besäße jeder einzelne die Welt.

Schiller

Die wichtigste Methode zu Überwindung der Übel der Gesellschaft ist die Selbstdisziplin im persönlichen Leben, durch die man sich bemüht, sich selbst zu meistern. Es ist sehr schwierig, Disziplin von außen her aufzuerlegen.

Dalai Lama

Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere.

Konfuzius

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Albert Schweitzer

Wir leben heute alle in Verzweiflung, alle wachen und leidensfähigen Menschen, und sind damt zwischen Gott und dem Nichts gestellt. Zwischen ihnen atmen wir aus und ein, schwingen und pendeln. Wir hätten jeden Tag Lust, das Leben hinzuwerfen, und werden doch von dem Teil in uns gehalten, der überpersönlich ist. So wird unsere Schwäche, ohne dass wir darum Helden wären, zur Tapferkeit. Und wir retten ein wenig vom überlieferten Glauben für die Kommenden.

Briefe Hermann Hesse

Was von uns verlangt wird, ist, dass wir das Schwere lieben und mit dem Schweren umgehen lernen. Im Schweren sind die freundlichen Kräfte, die Hände, die an uns arbeiten. Das sichtbarste Glück gibt sich uns erst zu erkennen, wenn wir es innen verwandeln.

Rainer Maria Rilke

Wir müssen lernen, die Menschen weniger auf das, was sie tun und unterlassen, als auf das, was sie erleiden, anzusehen.

Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

Man muss nicht über Vergangenes klagen noch vor Zukünftigem bangen: Das ist ein Zeichen von Seelenruhe und ein Beweis gelassener Denkart. Man richte seinen Blick auf das, was jeder Tag bringt, und an jedem Tag wieder  auf den Augenblick, in dem man etwas tut oder bedenkt, denn uns gehört allein die Gegenwart.

Aristippos

Es gibt Zeiten, in denen uns alles Wirkliche  so rätselhaft ist, und so bedrängt, dass uns jedes direkte Wort das Geheimnis Gottes zu zerstören scheint, dass wir nur noch andeutend von letzten Dingen sprechen und sprechen hören wollen. Alles, was wir über unseren Glauben zu sagen vermögen, scheint dann so matt und leer gegenüber dem Wirklichen, das wir erleben und hinter dem wir ein unaussprechliches Geheimnis glauben.

Dietrich Bonhoeffer

 Die Zukunft hat viele Namen, für  Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen, das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

Victor Hugo

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