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Wirf dein Vertrauen nicht weg !

 

Gottes Gegenwart in unsre Trübsal ist weit besser, als ohne ihn aus der Not befreit werden.

 Gerade in Schwierigkeiten haben wir die herrlichsten Erfahrungen mit unserem Gott gemacht, die wir sonst nie gemacht hätten. Wann war der Engel Gottes den drei Männern am nächsten? Im Feuerofen !

Wann hat Daniel seinen Gott besser gelobt? Als er aus der Löwengrube kam ! Und wie war es im Leben Davids? Haben nicht auch ihm die gesegneten Erfahrungen der Verfolgungsjahre jene wunderbare Psalmen gebracht, an denen wir uns heute noch erquicken?

Durch Schwierigkeiten und Kampf lernen wir glauben. Die Gegenwart Gottes ist uns niemals realer und lieblicher als gerade dann.

 

Vor den Israeliten lag das Meer, hinter ihnen war das Heer Pharaos, zu beiden Seiten befanden sich hohe, glatte Felsen. Ein Entrinnen war unmöglich. Haben wir das nicht oft genauso erlebt? Und das alles hatte Gott so gefügt! Warum? Zu welchem Zweck ?

 Gott will sich uns immer wieder neu als der Retter Seines Volkes und als Richter und Vernichter des Feindes offenbaren.

 Wir sollen nicht immer fragen: "Warum muss dies und jenes so sein?"

 Wir dürfen glauben und gehorchen. In tiefen Wassern will Er sich an uns und in uns verherrlichen.

 

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Er stellt nur eine Bedingung:  V e r t r a u e   M i r !

 Dann werden wir Seine Wunder sehen. Wenn Schwierigkeiten kommen, wird unsere Herzensstellung offenbar. Mose  kennt weder Furcht noch Schrecken, seine Wangen werden nicht bleich und seine Knie schlottern nicht.

 Er hat in diesem Augenblick ein Herz ohne Sorgen. Er steht still um das Heil Gottes zu sehen. Welch wunderbares Gottvertrauen !  Er bleibt still, ruhig und gefasst.

 

E i n e   E r m u t i g u n g   f ü r   u n s   a l l e !

 Trotz aller Widerspenstigkeit half Gott Seinem Volk herrlich hindurch. Auch wir haben es schon oft erlebt, wie es im Psalm 107,6 heißt: "Da sie zum Herrn riefen in ihrer Not, errettete er sie aus ihren Ängsten." Unsere Errettung ist nicht von unserem Verdienst abhängig, sondern von Gottes Plan und Vorsatz mit uns.

 So dürfen wir auch trotz vieler Verkehrtheiten auf unserer Seite die Hilfe des Herrn erwarten und erfahren.

Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel fallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund deines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. (Jes.54,10)

Mose sprach zum Volk: "Fürchtet euch nicht, steht fest und sehet zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird! Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein.

 

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Stilllesein ist die erste Handlung des Glaubens in Prüfungszeiten !

Aber gerade das Stillesein ist manchmal schwer. In Prüfungszeiten wollen wir immer etwas tun und müssen hierhin und dorthin laufen. Der Unglaube schließt Gott stets aus und vergrößert dadurch die Schwierigkeit.

Stillesein vor Gott - das ist immer der kürzeste Weg aus jeder Not !

Wir sind doch nicht imstande, ein Haar auf unserem Haupt schwarz oder weiß zu machen und unserem Leben auch nur eine Elle hinzuzusetzen. Nur der Glaube kann stille sein ! Nur der Glaube erlebt, dass Gott auf den Plan tritt.

Bitte in Schwierigkeiten um göttliche Weisheit zum Stillesein !

Gott stellt sich nicht nur zwischen uns und die Sünde, sondern auch zwischen uns und die Umstände, die Schwierigkeiten und die Feinde.

Auf der einen Seite schenkt ER uns den Frieden des Gewissens und auf der anderen Seite den Frieden des Herzens. Haben wir beides ?

Dann offenbart uns Gott sein Heil. Dies ist ausschließlich sein Werk !

Wir Menschen sind daran nicht beteiligt. Der Glaubende sieht das Heil Gottes als eine vollendete Tatsache. Jesus ist immer der Erste und der Letzte. Auch Moses lenkte des Volkes Blick auf Gott.

So sollte auch bei uns jeder Tag, jede Stunde, jeder Gedanke durchdrungen sein von dem Verlangen: Jesus und Jesus allein !

 

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Wellen von Schwierigkeiten sehen wir.

Auf ihnen wandelt der Herr; schaue Ihn an !

Du hörst den Sturm brausen. Er spricht: "Ich bin`s."

Seine Stimme übertönt alle anderen,

die dich verzagt und traurig machen wollen.

Es ist Wahrheit, dass Er dich besser hütet

als du den Augapfel in deinem Auge.

Niemand und nichts darf dir schaden,

wenn du ein Eigentum des Herrn Jesus geworden bist.

Hedwig von Redern

 

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 Der Diamantenschleifer

 

Ein Freund erzählte mir: "Neulich sah ich, wie ein Diamantenschleifer einen wertvollen Stein in die Hand nahm. Er war noch roh und unansehnlich. Er fasste ihn in Blei und ließ dann die Schmirgelscheibe mit ihren 2000 Touren in der Minute dahinsausen.

Der Stein stöhnte. Nach einiger Zeit legte der Meister ihn um, um ihm eine zweite Fläche anzuschleifen. Der Stein sang und stöhnte von neuem.  Aber der Meister wusste, was er tat.

Immer wieder fasste er ihn neu; immer wieder ging die rasende Scheibe über ihn dahin. Als er ihn fünfzigmal umgelegt hatte, fragte ich:  "Meister, ist`s denn noch immer nicht genug?" Nein, noch immer nicht; ich mache keine halbe Arbeit;"

Aber dann endlich nahm er ihn heraus, reichte ihn mir und sagte: "Nun sehen Sie sich ihn an ! Aber gehen Sie nicht mit ihm in die Sonne; er sticht in die  Augen."

Und siehe, ein wunderbares Licht brach aus dem Stein heraus und brach sich farbenprächtig in all den so mühsam geschliffenen Flächen - ein Meisterwerk !

 

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"Dieweil du so wert geachtet bist vor meinen Augen, sollst du auch herrlich sein" (Jes. 43,4)

Um diese Herrlichkeit zu erlangen, müssen unsere Kanten abgeschliffen werden. Wollen wir mit Gott zürnen, wenn er zu diesem Zweck den Schleifstein "Leiden" gebraucht ?

 

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Jesus Christus spricht:

Ein Beispiel habe ich euch gegeben, und ihr sollt tun, was ich tat.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.

Wer von diesem Brot essen wird, wird leben in Ewigkeit.

Ich bin der Weinstock, wer in mir bleibt und ich in ihm,

der bringt Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

 

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Die Schwierigkeiten wachsen,

je näher wir dem Ziele sind.

J.W. von Goethe

 

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