Die Macht des Gebetes

 

Gebet ist das einzige Mittel, um Ordnung, Frieden und Ruhe

in unser tägliches Handeln zu bringen.

Beginne darum deinen Tag mit Gebet und lege soviel Inbrust

hinein, dass die Wirkung in dir bis zum Abend anhält.

Beschließe den Tag mit Gebet, damit du eine friedlvolle Nacht hast,

frei von Träumen und Alpdrücken. Das Gebet schenkt uns einen Frieden,

eine Kraft und einen Trost, wie nichts andereres sie geben kann.

Doch muss es von Herzen kommen. Wenn es nicht von Herzen dargebracht wird,

dann ist es, als ob man eine Trommel schlägt oder einfach wie ein Laut, der aus der

Kehle dringt. Entspringt das Gebet dem Herzen, dann hat es die Kraft, ganze Berge

des Elends zu schmelzen.

Wer will, kann gerne seine Macht erproben.

 

 

 

 

Du bist barmherzig, ich bin im Elend. Du bist der Gebende, ich bin der Bettler.

Ich bin ein Sünder, Du vergibst Berge von Sünden; Du bist die Hilfe der Hilflosen, und wer kann so hilflos sein, wie ich?

Es gibt keinen so Betrübten wie mich, es gibt keiner Erretter außer Dir.

Du bist der Schöpfer, ich bin ein winziges Geschöpf; Du bist der Herr, ich bin der Sklave.

Du bist Vater, Bruder, Lehrer, Freund, alles in einem für mich;

wenn ich nur den Glauben habe, weiß ich, dass viel zwischen Dir und mir ist.

Die Heiligen Schriften weisen uns an, unsere Freunde bie denen guten Herzens zu suchen,

aber mein Stolz, meine Leidenschaft, meine Eifersucht entfernten mich von ihnen.

Immer vergnüge ich mich an dem, was mich ins Elend bringt.

Nun sag mir Herr, wie kann ich von diesem Elend erlöst werden?

Ich werde nur errettet, wenn Du Erbarmen mit mir hast.

Es gibt keine andere Hoffnung, wie lange soll ich in diesem Sumpf verharren?

 

 

 

 

Gott, mein Freund, ich bitte Dich um diese Gnade: Vergiß mich nicht !

Ich bin schwach von Geist, weiß nichts, noch zeige ich Liebe für Dich.

Du verlässt niemanden, den Du unter Deinen Schutz genommen hast.

Ich weiß, ich habe kein Verdienst, das ich Dir rühmen könnte, im Gegenteil ich habe schreckliche Mängel.

Wenn Du, der meine Mängel kennt, mich aufgäbest, wäre ich verloren.

Aber ich trage die sichere Zuversicht in mir, dass Du mich nicht verlässt.

Seit jeher schaust Du nicht auf die Gebrechen Deiner Diener.

Du bist der Freund der Armen, Du bist gütig.

Ich bete Dich an, ich suche Zuflucht bei Dir.

Ich besitze weder Vermögen, noch Kraft noch Klugheit.

Mein einziger Glaube ist in der Berührung Deiner Füße, o Herr.

Ich bin nichts, als ein schwaches Kind, das Deinen Schutz sucht.

O Herr, vergiß mich nicht,  der ich so hilflos bin !

 

 

 

 

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