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Dietrich Bonhoeffer

Herr Jesus Christus, du warst arm und elend,

gefangen und verlassen wie ich.

Du kennst alle Not der Menschen, du bleibst bei mir

wenn kein Mensch mir beisteht.

Du vergisst mich nicht und suchst mich.

Du willst, dass ich dich erkenne und mich zu dir kehre.

Herr, ich höre deinen Ruf und folge, hilf mir.

 

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Zu inneren Freiheit aber, werden zwei Stücke gefordert:

Seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein,

seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.

Schiller

 

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Lass deinen Wunsch zu meinem Verlangen werden,

lass deinen Willen zu meiner Tat werden,

lass dein Wort zu meiner Rede werden,

und lass deine Liebe zu meinem Bekenntnis werden.

I.K. Khan

 

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Den Frieden lasse ich euch, sagt Christus.

Meinen Frieden gebe ich euch.

Nicht gebe ich, wie die Welt gibt.

Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

- Bibel -

 

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Worte der Einübung des Schweigens könnte das folgende sein:

Jörg Zink

 Schweigen möchte ich, Gott, und auf dich warten.

Schweigen möchte ich, damit ich verstehe, was in deiner Welt geschieht.

Schweigen möchte ich, damit ich den Dingen nahe bin,

allen deinen Geschöpfen, und ihre Stimme höre.

Ich möchte schweigen,

damit ich unter den vielen Stimmen die deine erkenne.

Ich möchte schweigen und darüber staunen,

dass du für mich ein Wort hast.

Ich bin nicht wert, dass du zu mir kommst,

aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!

 

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 HERR Gott, erwecke in meiner Seele

das große Verlangen nach dir. Du kennst mich und ich kenne dich.

Hilf mir, dich suchen und finden. HERR JESUS,

wenn ich angefochten bin, weil ich Gott und seine Macht

und Liebe nicht sehen kann in dieser Welt,

so lass mich fest auf dich blicken, denn du bist mein HERR und mein GOTT.

Dietrich Bonhoeffer

 

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 Wanders  Nachtlied

 Johann Wolfgang von Goethe

 

 Der du in den Himmel bist, alles Leid und Schmerzen stillest,

den, der doppelt elend ist, doppelt mit Erquickung füllest,

Ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust?

Süßer Friede, komm, ach komm in meine Brust!

 

Große Gedanken und ein reines Herz, das ist es, was wir uns von Gott erbitten sollten.

 

 

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Das tägliche Gebet

Mahatma Gandhi

 Ich will bei der Wahrheit bleiben.

Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen.

Ich will frei sein von Furcht.

Ich will keine Gewalt anwenden.

Ich will guten Willens sein gegen jedermann.

 

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Gebet der vereinten Nationen

 Stephen Vincent Benet

 Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.

Uns obliegt es, daraus einen Planeten zu machen,

dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,

nicht von Hunger und Furcht gequält,

nicht zerrissen in sinnloser Trennung nach Rasse,

Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns den Mut und die Voraussicht,

schon heute mit diesem Werk zu beginnen,

auf dass unsere Kinder und Enkelkinder einst mit Stolz den Namen

MENSCH tragen.

 

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Damit Gott die Seele auf seine Weise zur Vereinigung

- in der Kontemplation - bringe, ist nur eine verdienstliche Handlung erforderlich:

Alle Anlagen außer Tätigkeit zu setzen

und sie auf ihre natürlichen Ansprüche und Betätigungen verzichten zu lassen,

damit sie die Erleuchtung von oben empfangen könne.

Johannes vom Kreuz

 

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Gottes Liebe schließt uns ein wie der Himmel uns einschließt.

Die Liebe Gottes trägt und erhält alles.

Gottes Lieb`und Güte wird alle Tage neu.

Gott lässt alle Jahr` eine neue Welt wachsen.

Bei Gott ist Rat und Tat.

Gottes Rat schläft nicht.

Alle guten Gaben kommen von oben.

Der alte Gott lebt noch,

Gott verlässt die Seinen nicht.

Gott grüßt alle Welt,  aber Wenige danken Ihm .

Der Segen des HERRN macht alle reich!

Rückert

 

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Reue Gebet

Angelus Silesius

 Gott, sei mir armen Sünder gnädig!

Mein Gott, verzeih mir meine Sünden!

Vergib uns unsere Schuld!

HERR, erbarme dich meiner!

Jesus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner!

Jesus, sei mir gnädig, Jesus, sei mir barmherzig.

Jesus, verzeih mir meine Sünden!

 

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Heiliger Geist, schenke mir Menschen,

mit denen ich im Glauben und Gebet

Gemeinschaft habe, mit denen ich alles tragen kann,

was mir auferlegt ist. Dreieiniger Gott,

mache mein Herz fest und gründe es allein auf dich

und auf deine Hilfe. Dann ist mir geholfen

und ich will dir danken!

Dietrich Bonhoeffer

 

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Romano Guardini

Herr, wenn ich im Leiden stehe und will blind und gleichgültig werden gegen die Menschen um mich her,

dann halte du mein Auge hell und mein Herz frei von Selbstsucht, die gerade den Leidenden so leicht befällt.

Hilf mir, nicht immer an mich selbst zu denken. Ich darf nicht anspruchsvoll werden, darf den andern nicht zur Last fallen,

darf ihnen ihre Freude nicht deswegen verderben, weil es mir schwer zumute ist.

Jeden kleinen Dienst der Liebe  lehre mich sehen; lehre mich ihn würdigen und dafür dankbar sein.

Ja, ich muss lernen selbst den anderen nützlich zu sein, denn dann bezwingt einer am leichtesten sein Leid,

wenn er über sich selbst hinweg geht und anderen hilft.

 

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Mozart

Da der Tod das Ziel unseres Lebens ist,

so habe ich mich mit diesem wahren Freunde des Menschen so bekannt gemacht,

dass sein Bild nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern Beruhigendes und Tröstendes.

Und ich danke meinem Gott, dass Er mir das Glück gegönnt hat, ihn als Schlüssel zu unserer wahren

Glückseligkeit kennenzulernen. Ich lege mich nie zu Bette, ohne zu bedenken, dass ich vielleicht den anderen Tag

nicht mehr sein werde, und es wird doch kein Mensch sagen können, dass ich im Umgang mürrisch und traurig wäre.

Für diese Glückseligkeit danke ich alle Tage meinem Schöpfer!

 

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Paulus schreibt:

Wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft sind, in seinen Tod hinein getauft sind?

Wir sind ja mit Ihm begraben durch die Taufe und haben den Tod schon erlitten, 

damit wir, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters vom Tode erweckt ist,  gleich ihm ein neues Leben finden.

Wir sind ihm ähnlich geworden im Tod und werden ihm nun auch in der Auferstehung gleich sein.

 

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Christus spricht:

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er jetzt stirbt.

Und wer lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.

 

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"Der Tod ist verschlungen in den Sieg."

"Tod, wo ist dein Stachel?"

"Hölle, wo ist dein Sieg?"

(Bibel)

 

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Dietrich Bonhoeffer

Gewiss ist, dass wir immer in der Nähe und unter der Gegenwart Gottes leben dürfen

und das dieses Leben für uns ein ganz neues Leben ist.

Gewiss ist, dass wir nichts zu beanspruchen haben und doch alles erbitten dürfen;

Gewiss ist, dass im Leiden unsere Freude , im Sterben unser Leben verborgen ist;

Gewiss ist, dass wir in dem allen in einer Gemeinschaft stehen, die uns trägt.

Zu all dem hat Gott in Jesus Ja und Amen  gesagt.

Dieses Ja und Amen ist der feste Boden auf dem wir stehen.

 

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Elisabeth von Thüringen

Wir müssen alles Schwere gern erdulden, weil es sich mit uns verhält wie mit dem Gras,

das unter dem Regenguss wächst. Wenn er es überschüttet,

wird das Gras gebeugt und niedergedrückt, aber das darüber hinauslaufende Wasser

tut ihm keinen Schaden. Hört der Regen auf, dann richtet sich das Gras wieder auf

und streckt sich mit seiner Kraft mit Freude und Lust.

So müssen auch wir niedergebeugt und gedemütigt werden.

Gott aber will, dass wir danach mit Lust und Freude wieder aufstehen.

 

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Augustinus

Dort werden wir schauen,

schauen und lieben, lieben und loben

am Ende, ohne Ende!

 

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Martin Luther

Deshalb dürfen wir uns nun mit aller Sicherheit und Freiheit freuen,

und wenn uns etwa ein Gedanke von Sünde und Tod erschrecken will,

dürfen wir dagegen unser Herz erheben und sagen: Sieh zu, liebe Seele, was Du tust.

Lieber Tod, liebe Sünde, wie wollt ihr mich schrecken, als lebtet ihr noch.

Wisst ihr nicht, dass ihr überwunden seid? Dass du Tod, ganz und gar Tod bist?

Kennst du nicht einen , der von dir sagt: Ich habe die Welt überwunden?

Mir gebührt nicht dein Schrecken zu hören, noch anzunehmen,

sondern die Trostworte meines Heilands:

Seid getrost, seid getrost, ich hab`die Welt überwunden.

 

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Franz von Assisi

Bleibe bei uns Herr, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche. Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens, am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament,

mit deinem Trost und Segen. Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal

und Angst, die Nacht des Zweifels und der Anfechtung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen  deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit. Amen

 

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Ernst Ginsberg

Ich bitte dich, Herr, um die große Kraft,

diesen kleinen Tag zu bestehen,

um auf dem großen Wege zu dir

einen kleinen Schritt weiterzugehen.

 

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Christus spricht:

Ein Beispiel habe ich euch gegeben, und ihr sollt tun, was ich tat.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.

Wer von diesem  Brot essen wird, wird leben in Ewigkeit.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.

Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt Frucht,

denn ohne mich könnt ihr nichts tun!

 

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Von guten Mächten treu und still umgeben behütet und getröstet wunderbar -

so will ich diese Tage mit euch leben und euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsere Herzen quälen  noch drückt uns böser Tage schwere Last,

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen das Heil, das Du für uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und lieben Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,

dann woll`n wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört Dir unser Leben ganz.

 

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Ludwig van Beethoven

Gebet

Weite meinen Geist, o hebe ihn aus dieser schweren Tiefe,

durch Deine Kunst entzückt, damit er furchtlos strebe aufwärts in feurigem Schwunge.

Denn Du, Du weißt allein, Du kannst allein begeistern.

 

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Nikolai  Alexandrowitsch  Berdjajew

Die  Überwindung  wird  nur  möglich ...

 

Das Verhältnis der menschlichen Persönlichkeit zu jenen Gemeinschaften,

innerhalb derer der Mensch auf dieser Erde zu leben genötigt ist,

ist immer paradox und widerspruchsvoll.

Hier ist eine volle Harmonie und ein restloses Zusammenstimmen  unmöglich.

Nie wird der tragende Konflikt zwischen Persönlichkeit und Gesellschaft restlos überwunden sein

Die Überwindung wird nur möglich im Reiche Gottes.

N.A. Berdjajew  -  1874 - 1948; russischer Religionsphilosoph

 

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Charles Dickens

DAS GEBOT DER LIEBE

Ohne Liebe, ohne Menschlichkeit im Herzen und ohne Dankbarkeit gegen den,

dessen Gebot Liebe und Erbarmen und dessen große Eigenschaft Wohlwollen ist gegen alles,

was atmet, kann man wahres Glück nicht erlangen.

Charles Dickens 1812 - 1870 Romanschriftsteller Englands

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 THEOLOGISCHES  GEBET:  DU  BIST  GROSS;  O HERR!

 

Du bist groß, o Herr, und deiner Herrlichkeit ist kein Maß. Alles bist Du, alles vermagst Du.

Unendliches Leben voll, bedarfst Du keines Dings, sondern ruhest in ewiger Freiheit.

Deine Macht ist aber nicht nur Kraft  sondern Wahrheit und Gerechtigkeit. Deine Herrlichkeit ist nicht nur Gewalt,

sondern Reinheit und Güte. Du bist so viel wahr, als Du seiend bist; so viel gerecht; als Du mächtig bist

Und Dein Sein ist nicht nur Wirklichkeit, sondern heiliger Sinn.

 

Du bist so viel wahr, als Du seiend bist; so viel gerecht, als Du mächtig bist.

so viel gütig, als Du stark bist, und Deine Wirklichkeit, o Herr, vor der die unsere verweht,

ist mit Deiner Herrlichkeit ganz eins, o ewiges Licht. So bist Du, "der Herr Gott, der Allherscher,

der da ist und der da war", und "würdig den Lobpreis  zu empfangen und die Ehre und die Macht".

 

Lehre mich, das Geheimnis Deiner Hoheit zu erkennen. Lass mich inne werden,

dass im Neigen vor Dir mein Wesen sich erfüllt. So viel mir das aufgeht, bin ich in der Wahrheit.

So viel ich das tue, bin ich heil. In Deiner Anbetung, ewiger Gott, bin ich geborgen;

und mein Leben verliert sich in Trug und Verwirrung, wenn ich das vergesse.

 

Schenke uns , o Herr die Freude an Deiner Herrlichkeit. Wenn wir sie haben, sind wir reich.

"Wir loben Dich, wie preisen Dich, wir beten Dich an, wir sagen Dir Dank ob Deiner großen

Herrlichkeit" -  so lehrte uns die Kirche zu sprechen: gib uns die Gnade, es in der Freude des Herzens zu tun.

Amen

 Romano Guardini  geb 1885; katholischer Geistlicher, Religionsphilosoph und Dichter

 

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PAUL  GERHARDT

 

Befiehl du deine Wege und was was dein Herze kränkt,

der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt.

Der Wolken, Luft und Winden  gibt Wege, Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Dem Herrn musst du vertrauen, wenn dir`s soll wohlergeh`n

auf sein Werk musst du bauen,

wenn dein Werk soll besteh`n.

Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteig`ner Pein .

Lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein!

 

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 GEBET   1.  HÄLFTE  DES   5.  JAHRHUNDERTS

 

In  der ganzen Welt die Leiden aller Wesen mögen enden

und das Schicksal der Versehrten wieder sich zum Guten wenden,

heilen mögen ihre Wunden, alle Siechen schnell gesunden.

 

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H Y M N U S

 

Groß ist unser Herr und groß seine Macht und seiner Weisheit kein Ende !

Lobet ihn, Sonne, Mond und Planeten in welcher Sprache immer euer Loblied

dem Schöpfer erklingen mag. Lobet ihn, ihr himmlischen Harmonien, und auch ihr,

die Zeugen und Betstätiger seiner enthülten Wahrheiten !

Und du, meine Seele, singe die Ehre des Herrn dein Leben lang !

Von ihm und durch ihn sind alle Dinge, die sichtbaren und unsichtbaren.

Ihm allein sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit ! Amen

 

Johannes Kepler  1571 - 1630;  größter Astronom unserer Zeit

 

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