Hast  du  das  Deinige  getan ?

 

"Kriege wird es immer geben" -  O welch ein Geschwätz !

Halt dir erst mal vor Augen: Hast du das Deinige getan ?

Dass endlich Frieden werde ?

 

Hast du den Stock aus deiner Hand gelegt , mit dem du deine Kinder schlägst ?

Hast du den Hass hinweg gefegt, den du in deinem Herzen trägst ?

 

Hast du Barmherzigkeit gezeigt an jedem Mensch, der deiner Hilfe bedarf ?

Hast du das Haupt zu dem geneigt, der seelisch krank, dein Trost erhofft ?

 

O Mensch ,  e r f  ü l l  e  diese Fragen !

Sollst Gottes Geist im Herzen tragen. -

D a n n  wird es auch bald Frieden werden

auf dieser armen dunklen Erden.

Siegfried Hälm

 

 

 

 

Die  Einsamkeit  überwinden

 

In mir ist es finster, aber bei Dir ist das Licht.

Ich bin einsam, aber Du verlässt mich nicht.

Ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe.

Ich bin unruhig, aber bei Dir ist Frieden.

In mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld.

Ich verstehe Deine Wege nicht.

Aber Du weißt den rechten Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer

 

Ich liebe Dich, mein Vater !

Ich vertraue auf Dich !

Ich glaube an dich !

Ich brauche Dich  j e t z t !

Erbarme Dich meiner !

 

M u t   h a b e n

 

Herr,

gib mir die Kraft,

alles zu tun,

was Du von mir verlangst.

Dann verlange von mir,

was Du willst.

Augustinus

 

 

 

 

Zu  Ruhe  kommen

 

Ich bete Dich an, o mein Gott, mit meiner tiefsten Liebe und Ehrfurcht.

mit glühendem Gemüt.

mit meinem ganz unterworfenen, aufgelösten Willen.

 

O mache, dass mein Herz schlägt mit Deinem Herzen.

Reinige es von allem was irdisch,

was stolz und sinnlich, hart und grausam ist,

von aller Verkehrtheit, aller Unordnung, aller Starre.

John Henry Newman

 

D i e  A n g s t  ü be r w i n d e n

 

Nichts kann mich erschrecken, mein Jesus,

weder Regen noch Wind.

Und wenn die dunklen Wolken niedersinken,

um Dich vor meinem Blick zu verbergen,

werde ich mich nicht fürchten und weggehen.

Ich weiß dass über den Wolken die Sonne Deiner

Liebe für immer scheint und ihre Pracht keinen

einzigen Augenblick ausgelöscht werden kann.

Hl. Therese vom Lisieux

 

 

 

 

V e r z w e i f l u n g

 

Herr, Gott, großes Elend ist über mich gekommen.

Meine Sorgen wollen mich erdrücken.

Ich weiß nicht ein noch aus.

Gott, sei mir gnädig und hilf !

 

Gib Kraft zu tragen, was Du mir schickst.

Lass die Furcht nicht über mich herrschen;

sorge Du väterlich für die Meinen.

Barmherziger Gott, vergib mir alles, was ich an Dir

und den Menschen gesündigt habe.

Ich traue Deiner Gnade

und gebe mein ganzes Leben ganz in Deine Hand.

Mach Du mit mir, wie es mir gefällt

und wie es gut für mich ist.

Ob ich lebe oder sterbe, ich bin bei Dir,

und Du bist bei mir, mein Gott.

Herr, ich warte auf Dein Heil und auf Dein Reich.

Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

 

U n f ä l l e / K a t a s t r o p h e n

 

Gott des Lebens, viele Menschen ereilt der Tod

plötzlich und gewaltsam.

Ihre letzten Augenblicke sind oft erfüllt von lähmender

Angst und unsäglichen Schmerzen.

 

Wir bitten Dich für die Toten der Kriege,

für alle Opfer der Gewalt, für die Opfer

der Naturkatastrophen und Unfälle;

Steh Du ihnen bei und führe sie in das Land

des Lichtes und des Friedens.

 

Ergänze in Deiner Liebe, was ihnen fehlt,

damit sie Dich schauen können von

Angesicht zu Angesicht.

Denn Du bist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten.

Kirchenlied

 

 

 

 

D e m u t  u n d  G e l a s s e n h e i t

 

Gott, Du bist mein Vater, ich danke Dir, weil du das Werk Deiner Hände nicht verachtet hast.

Du hast dein Gesicht nicht von mir gewandt. Du bist das Licht.

Du hast über die Finsternis in mir hinweg geschaut.

Du bist das wahre Leben, Du hast alles Tote in mir übersehen.

Du bist der Arzt. Du hast Dich von meiner Krankheit nicht abstoßen lassen.

Du bist ewige Reinheit. Du hast meine vielen Leiden nicht verachtet.

Du bist der Grenzenlose. Du hast über meine Grenzen hinweg gesehen.

Du bist die Weisheit. Du hast Dich von meiner Torheit nicht abstoßen lassen.

Heilige. Katharina von Siena

 

V e r g ä n g l i c h k e i t

 

In unserem dahingehenden Leben, o Herr, ahnen wir Deine stille Ewigkeit.

Die Dinge beginnen und haben ihre Zeit und enden.

Im Anfang des Tages fühlen wir voraus, wie er im Abend sinken wird.

In jedem Glück mahnt schon das kommende Leid. Wir bauen unsere Haus

und schaffen unser Werk und wissen, dass es zerfallen muss.

Du aber, o Herr, lebst, und keine Vergänglichkeit rührt Dich.

Keines Dinges bedarfst Du. Nichts entbehrst Du. Alles bist Du.

 

Du, Jesus Christus, bist zu uns gekommen und hast uns Kunde gebracht von dem,

was kein Auge gesehen hat und kein Ohr vernommen  und was in keines Menschenherz

gedrungen ist. Wenn die Zeit vollendet ist, soll dort auch meine Heimat sein.

Mache mich dessen gewiss.

Lass das Verlangen dort hin in meinem Herzen nie sterben, damit ich im Wandel

des Lebens dessen inne bleibe, was allem Leben erst Maß und Sinn gibt.

Quelle unbekannt

 

 

 

 

Die  Kraft  der  Liebe

 

Jesus Herz, Dich preist mein Glaube, Du mein einzig höchstes Gut,

edler Weinstock, süße Traube, voll der ew`gen Sonnenglut.

 

Fließen diese Liebesquellen in ein hoffnungsleeres Herz,

wird von Gotteskraft es schwellen, froh sich heben himmelwärts.

 

O lass uns so Liebe trinken aus dem Born, der Leben gibt,

wenn auch eitle Freuden winken, sei dies Herz allein geliebt.

Lied aus dem Magnifikat