04.06.2026

Wie töricht sind die Menschen, die glauben, dass die Liebe die Frucht eines langen Zusammenseins ist und aus ständiger Gemeinsamkeit hervorgeht. Die Liebe ist vielmehr eine Tochter des geistigen Einverständnisses, und wenn dieses Einverständnis nicht in einem einzigen Augenblick entsteht, so wird es weder in Jahren noch in Jahrhunderten entstehen.

Khalil Gibran

Ich weiß dir Dank dafür, dass du mich so hinnimmst. wie ich bin. Was habe ich mit einem Freund zu tun, der mich wertet? Wenn ich einen Hinkenden zu Tisch lade, bitte ich ihn, sich zu setzen und verlange nicht von ihm, dass er tanze.

Antoine de Saint Exupery

Sich selbst zu prüfen, zu begreifen und zu erleben, ist das erste Gebot der Gottesweisheit.

H.K Iranschähr

Denn es gibt Zeiten, da hören wir der Unsichtbaren Füße schreiten und fühlen ihre Hände, die uns liebend leiten, und sind geborgen und voll Zuversicht . Die Sorgen mögen gehen oder kommen, ob uns geschenkt wird oder nur genommen, an unsre  letzten Tiefen rührt das nicht. Die stehen nur im ewig jungen Hoffen den Stimmen jener Unsichtbaren offen, durch die der HERR uns seinen Segen spricht. Das sind Zeiten, da wir dem Zwange dieser Erde sacht entgleiten und eingehn in die Freiheit ungemessner Weiten und aufgehn in dem schattenlosen Licht.

Ephides

03.06.2026

Ich möchte dich, so gut ich kann, bitten Geduld zu haben, gegen alles Ungelöste in deinem Herzen, und zu verstehen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben, und wie Bücher die in einer anderen Sprache geschrieben sind. Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben könntest, und es geht darum alles zu leben. Vielleicht lebst du dann allmählich - ohne es zu merken - in deine Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

R. Tagore

Geht mit den Füßen auf der Erde; mit dem Herzen aber seid im Himmel.

Don Bosco

Nur aus Rücksicht auf andere fügt sich die königliche Seele dem Gesetze; sonst steht sie über dem Gesetz.

H. I. Khan

Sanft wie das Winden eines weichen Bandes sind du und ich seit Ewigkeit verbunden, Bote eines fernen fremden Landes, kann nur mit dir vereint gesunden. Das Band, das uns verbindet, ist verschlungen, du musst allein den Knoten darin lösen, und ist das Lösen endlich dir gelungen, sind wir genesen.

Ephides

Wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist, und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Hebräer 11,6

 

02.06.2026

Lass mich nicht bitten, vor Gefahr bewahrt zu werden, sondern ihr furchtlos zu begegnen. Lass mich nicht das Ende der Schmerzen erflehen, sondern das Herz, das sie besiegt. Lass mich auf dem Kampffeld des Lebens nicht nach Verbündeten suchen, sondern nach meiner eigenen Stärke. Lass mich nicht in Sorge und Furcht nach Rettung rufen, sondern hoffen, dass ich Geduld habe, bis meine Freiheit errungen ist. Gewähre mir, dass ich kein Feigling sei, der deine Gnade nur im Erfolg erkennt. Lass mich aber den Halt deiner Hand fühlen, wenn ich versage.

R.Tagore

Der Mensch muss sich dem Reich Gottes öffnen. Er muss glauben. Er muss sich bereit machen. Er muss sich in Sehnsucht ausstrecken. Er muss es wagen mit dem Reich Gottes, es einlassen, sich hineingeben.

Romano Guardini

In deine Hand befehle ich meinen Geist. Du erlöst mich, Herr, du treuer Gott.

Psalm. 31,6

Schenk mir Engelskräfte, Liebesüberfluß, dass ich nicht versage, wenn ich helfen muss! Weiß wohl, dass der Himmel meiner kaum bedarf, doch auch, dass der Vater nie mein Mühn verwarf. Viele müde Herzen stehn sich selbst im Licht -  ist sie frei zulieben nicht der Engel Pflicht?

Ephides

 

01.06.2026

Niemals entscheidet sich das Leben in dem Moment, da wir zu wählen glauben; die wirklich schickalshaften Augenblicke lassen nur sichtbar werden, was längst entschieden wurde - zumeist weil wir unschlüssig und entscheidungsunfähig aus Angst und Gleichgültigkeit die wichtigen Fragen des Lebens wie blind haben dahintreiben lassen.

Eugen Drewermann

Wer Seelenfrieden sucht, kann ihn nicht finden, solange er den Grund des Unfriedens in sich selbst nicht gefunden hat.

Ignatius von Loyola

Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.

Wilhelm von Humboldt

Berührt der Mensch die allerletzte Wahrheit, so erkennt er, dass es nichts gibt, was nicht in ihm selbst ist.

H.I. Khan

Nur die Tränen die nach innen fließen, die die Seele, nicht das Auge weint, können sich als Gnadenquell ergießen, in den See, den eure Seele meint. Klagen nur, die ungesprochen blieben, leuchten weiß wie Schnee am Silbersee. Losgelöst entblüht dem Leiden Lieben. So schenkt GOTT zurück gestilltes Weh.

Ephides