Gebet ist eine Tätigkeit des Herzens!   Wir beten laut, um das Herz aufzuwecken. Die Kraft, die das Universum durchdringt, ist auch im menschlchen Herzen gegenwärtig. Der Leib setzt ihr keinerlei Hindernis entgegen. Wenn es ein Hindernis gibt, dann haben wir es uns selbst geschaffen, und durch das Gebet wird es beseitigt. Wir können niemals wissen, ob ein Gebet das erhoffte Ergebnis gebracht hat oder nicht. Ich kann darum beten, dass ich von den Schmerzen erlöst werde; doch auch wenn Sie hinterher keine Schmerzen mehr haben, darf ich dies nicht meinem Gebet zuschreiben.

Mahatma Gandhi

Der Mensch wird vor der Heiligkeit Gottes seines eigenen Unwertes inne. Er sieht, dass er selbstsüchtig ungerecht, befleckt, böse ist. Er fühlt und ermisst sein Unrecht: bestimmte Handlungen von heute, von gestern, von irgendwann; darüber hinaus aber den ganzen Zustand, in dem er sich befindet, sein Dasein, wie es geartet und gerichtet ist; die <Sünde<, wie die Offenbarung sie versteht, und wie sie auch in ihm ihr Wesen treibt.

Romano Guardini

Die Schwierigkeiten wachsen, je näher wir dem Ziele sind!

Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in Demut wandle.

J.W. von Goethe

 

 

Man kann im Hinblick auf eine Person oder eine bestimmte Angelegenheit beten und darin sogar erhört werden. Wenn wir jedoch beten, ohne ein solch spezielles Anliegen im Blick zu haben, dann wird es für uns und auch für die Welt von größerem Nutzen sein. Gebet übt einen Einfluss  auf uns selbst aus; unsere Seele wird wachsamer, und je wachsamer sie wird, desto größer wird ihre Einflusssphäre.

Mahatma Gandhi

Mit der Sammlung muss das Gebet beginnen. Sie ist nicht leicht. Wie wenig wir sie besitzen, merken wir erst, wenn wir uns um sie bemühen. Sobald wir versuchen ruhig zu werden, kommt die Unruhe erst richtig über uns ... Gerade wenn wir anwesend werden wollen, merken wir, wie heftig es sich nach allen Seiten wegholt. Sobald wir einheitlich und unser selbst mächtig werden wollen, erleben wir erst richtig, was Zerstreuung heißt ... Das alles aber ist nicht zu ändern, und wir müssen es durchstehen, sonst lernen wir das Beten nie

Romano Guardini

Je besser wir objektiver werden, umso stärker haben wir den Eindruck es wird immer schlechter.

Pater Zapf

Bete nicht um leichtere Lasten, sondern um einen stärkeren Rücken.

Teresa von Avila

 

An erster Stelle kommen die, die weise geboren sind, dann jene, die durch lernen weise werden. Nachher jene, die das Lernen mit Fleiß und Eifer betreiben, obwohl es ihnen schwer fällt. Und schließlich die Trägen, die langsam lernen und sich doch keine Mühe geben ; sie stehen am niedrigsten von allem.

Konfuzius

Umstände treiben uns voran auf den ewigen Pfaden des Schicksals. Nicht wandeln können wir die Wege des Schicksals, solange unser Wille ein Opfer der Schwäche ist.

Khalil Gibran

Der Mensch bedarf des Gebets, um seelisch gesund zu bleiben. Doch nur aus lebendigem Glauben heraus kann er nicht beten. Wiederum aber bleibt sein Glaube nur lebendig, wenn er betet. Denn das Gebet ist keine Tätigkeit, die man üben oder lassen kann, ohne dass der Glaube dadurch berührt würde, sondern dessen elementarste Äußerung: der Umgang mit dem Gott, auf welchen der Glaube sich richtet.

Romano Guardini

Jesus spricht: Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt !

Johannes 13,35

Die Naturbestimmung des Menschen ist Rückkehr in die verlorene Freiheit. Die Stufe, auf der du stehst, ist die der wieder erwachten  Sehnsucht nach dem unendlichen Göttlichen Leben!

Friedrich Schlegel

Glück oder Glückseligkeit ist ein Geisteszustand. Glück wird nicht als Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis des Glücklichseins hervorgebracht.

N.D. Walsch

Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glücks und des Genusses sind ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.

Arthur Schopenhauer

Frieden und Wohlstand werden nur dann in das Herz der Menschheit einziehen, wenn alle Menschen und Völker sich zur Einheit und Schicksalsgemeinschaft bekennen und sich zur gegenseitigen Hilfe und Liebe verpflichtet fühlen.

H.K. Iranschähr

 

 

NACH OBEN